Ist Sakurajima aktuell offen?
Ja. Stand 23. September 2026 gilt Warnstufe 3 mit einer 2-km-Sperrzone um die Krater – das ist seit Juli 2022 der Normalzustand. Fähre, Island View Bus, Besucherzentrum, Yunohira, Arimura und das Kurokami-Torii sind zugänglich. Erst bei Stufe 4 oder 5 würden Wohngebiete geräumt.
Kann man auf den Sakurajima steigen?
Nein, die Besteigung ist verboten. Der höchste zugängliche Punkt ist der Yunohira-Aussichtspunkt auf 373 Metern, an der 4. Station des Kitadake – per Island View Bus in rund 40 Minuten ab Hafen oder mit dem Auto erreichbar.
Was kostet die Fähre nach Sakurajima?
250 Yen für Erwachsene und 130 Yen für Kinder, einfach; ein Pkw kostet je nach Länge 1.280 bis 2.350 Yen inklusive Fahrer, ein Fahrrad 160 Yen. Bezahlt wird bar, mit Kreditkarte oder IC-Karte, eine Reservierung gibt es nicht. In der CUTE-Tageskarte (1.400 Yen) ist die Fähre enthalten.
Wie kommt man auf Sakurajima herum?
Mit dem Island View Bus ab Hafen etwa alle 30 Minuten über Besucherzentrum, Karasujima, Akamizu und Yunohira – 230 Yen je Fahrt, Tageskarte 500 Yen, eine Runde dauert knapp eine Stunde. Nach Arimura und Kurokami fährt der Linienbus Richtung Tarumizu, sonst Auto oder Mietrad.
Was passiert bei einer Eruption, wenn ich auf der Insel bin?
Kleine Eruptionen gibt es fast täglich; außerhalb der 2-km-Zone sind sie für Besucher ungefährlich. Bei Auswurf oder Alarm gilt: in ein Gebäude oder einen der 32 Betonschutzräume, Anweisungen folgen. Bei Großlage geht es über die 20 Evakuierungshäfen per Schiff oder über Land nach Tarumizu; die Wegweiser sind viersprachig.
Wann ist die beste Zeit für Sakurajima?
Oktober bis April: klare Luft, angenehme Temperaturen, und der Winterwind trägt die Asche meist nach Osten, weg von Kagoshima und vom Yunohira. Im Sommer fällt sie auf die Stadt und die Westseite, dazu kommen Regenzeit im Juni und Taifune bis Oktober. Abends ist am Minamidake oft ein Glühen zu sehen.
Welche Warnstufe hat Sakurajima gerade?
Stufe 3 von 5 («Berg nicht betreten»), seit 27.07.2022 durchgehend. Die JMA meldete am 21.09.2026 17 Eruptionen in vier Tagen mit Aschesäulen bis 1.800 m; am 8. Mai 2026 stieg eine Säule 3.500 m hoch. Einmalig war Stufe 5 vom 24. bis 27.07.2022.
Wie oft und wann fährt die Fähre?
Tagsüber alle 15–20 Minuten, abends alle 30–60 Minuten, Überfahrt 15 Minuten. Erste Abfahrt 4:00 Uhr ab Sakurajima und 4:30 Uhr ab Kagoshima, letzte 23:00 bzw. 23:30 Uhr. Seit 1. Oktober 2025 gibt es nachts zwischen 0 und 4 Uhr keine Fähre mehr.
Was tun bei Ascheregen?
Maske oder Tuch vor Mund und Nase, Brille statt Kontaktlinsen, Regenschirm und Kopfbedeckung, Kamera und Elektronik schützen. In Kagoshima sammelt die Stadt Asche in gelben «Kokuhai»-Säcken und fegt die Straßen mit Kehrmaschinen. Die JMA veröffentlicht täglich eine Ascheprognose.
Ist Sakurajima gefährlich?
Im freigegebenen Bereich gering: Alle touristischen Einrichtungen liegen mindestens 2,5 km von den Kratern entfernt, Schutzräume stehen an Straßen und Aussichtspunkten. Reale Risiken sind Asche für Atemwege, Blöcke bei ungewöhnlich starken Explosionen (2022 flogen sie 2,4 km) und Lahare nach Starkregen.
Ist Sakurajima für Kinder geeignet?
Sehr. Die Fährfahrt ist kurz, das Besucherzentrum kostenlos und anschaulich, das Fußbad ein Hit, der Bus erspart Laufen. Kinder zahlen 130 Yen auf der Fähre, ein Vorschulkind pro Erwachsenem fährt frei. Bei Asche Maske für die Kleinen einpacken.
Wie lange braucht man für Sakurajima?
Ein halber Tag reicht für Fähre, Besucherzentrum, Fußbad und die Busrunde zum Yunohira. Wer Arimura, das Kurokami-Torii und die Inselrunde mitnehmen will, plant den ganzen Tag – am besten mit Auto oder Mietrad und der Rückfahrt zum Sonnenuntergang.