Am Berg gibt es keine Kasse
Tickets nur online mit Zeitfenster, 30 Tage im Voraus. Höchstens 360 Menschen pro Stunde dürfen hinauf. So bucht man richtig.


Dann hört der
Boden auf.
Die letzten Schritte. Loser Lavagrus, kein Schatten, Wind von der Seite.
300 Meter geht es hinunter. Er schläft seit 1944 – aber er dampft.
Maus bewegen –
beug dich über den Rand
Foto: daryl_mitchell · CC BY-SA 2.0
Der Weg zum Rand ist kurz: vom Drehkreuz 175 Höhenmeter, rund vier Kilometer hin und zurück. Schwieriger ist das Hinkommen – die Regeln wurden 2026 zweimal geändert, und die meisten deutschen Seiten beschreiben noch den Stand davor.
Tickets nur online mit Zeitfenster, 30 Tage im Voraus. Höchstens 360 Menschen pro Stunde dürfen hinauf. So bucht man richtig.
Parken nur bei Quota 800, der Stellplatz wird vorab gebucht (7 €, höchstens 4 Stunden). Weiter mit dem Pendelbus oder zu Fuß.
Das Drehkreuz lässt 120 Minuten vor bis 120 Minuten nach der gebuchten Zeit ein – solange der letzte Einlass nicht vorbei ist.
Oberhalb von 1.000 m gehen alle in 20er-Gruppen mit den Parkführern. Das steckt im Ticket; eine Tour muss niemand buchen.
| Krater-Ticket im Vorverkauf, inklusive Gebühr · ermäßigt unter 25 Jahren 9,55 € | 11,68 € |
| Last Minute am Eingang: 10 Tickets je Zeitfenster, nur über das WLAN dort | 10 € |
| Kinder unter 6 Jahren – Gratisticket trotzdem online buchen | 0 € |
| Pkw-Stellplatz Quota 800 · Pendelbus zum Eingang 1 € je Fahrt | 7 € |

Foto: Pilgab · CC BY-SA 3.0
Auf vesuviopark.vivaticket.it, mit Namen und Kreditkarte. Das erste Fenster um 9 Uhr hat die klarste Sicht.
Mit dem Auto: Stellplatz bei Quota 800 auf parkingsuvio.it buchen. Ohne Auto: Bus 808 ab Pompeji oder Shuttle ab Bahnhof Ercolano Scavi.
Ticket vom Handy – vorher offline speichern, das Netz ist schwach. Einlass zwei Stunden vor bis zwei Stunden nach der gebuchten Zeit.
Die Parkführer übernehmen je 20 Besucher. Rund 175 Höhenmeter auf losem Lavagrus, steil, aber technisch einfach.
Der Blick 300 Meter hinunter, Fumarolen an der Innenwand, auf der anderen Seite der Golf von Neapel. Das Reglement gibt zwei Stunden für hin und zurück.
Letzter Bus 808 ab Quota 1000 um 18:15 Uhr. Der Stellplatz gilt höchstens vier Stunden.
Selbst ist es deutlich billiger – kostet aber zwei bis drei Buchungen, die zeitlich zusammenpassen müssen. Eine Tour lohnt sich vor allem ohne Auto, in der Hochsaison und wenn Pompeji am selben Tag dazukommt.
Krater-Ticket 11,68 €, dazu mit dem Auto 7 € Stellplatz und 1 € je Pendelbusfahrt – oder Bahn und Bus 808. Man bestimmt das Zeitfenster selbst und bleibt, so lange das Reglement erlaubt. Dafür trägt man das Risiko: ausverkauftes Fenster, verpasster Bus, Wettersperrung (Ticket wird erstattet, der Tag ist weg).
Bustransfer ab Pompeji mit Eintritt ab 39 €, Tagestour ab Neapel mit Pompeji ab 49 €. Veranstalter haben eigene Kontingente – oft die letzte Chance, wenn der Vorverkauf leer ist. Dafür feste Zeiten und weniger Zeit am Krater.
Ticket, Parkplatz, Bus – oder eine Tour, die alles zusammenbindet. Die meisten nehmen Pompeji gleich mit: die Stadt, die dieser Berg begraben hat.
Werbelinks zu GetYourGuide: Bei einer Buchung erhalten wir eine Provision, der Preis bleibt gleich. Preise und Bewertungen vom 21.09.2026.
Im Jahr 79 verschüttete der Vesuv zwei Städte – heute sind sie der beste Grund, einen zweiten Tag zu bleiben.
Ohne Auto: Circumvesuviana (EAV) Neapel–Sorrent bis Ercolano Scavi, von dort privater Shuttle; oder bis Pompei Villa dei Misteri und weiter mit EAV-Bus 808 bis Quota 1000 (55 Minuten, 11 Fahrten täglich). Der Campania Express hält ebenfalls in 'Ercolano Scavi – Vesuvio', ist laut EAV aber ab 01.10.2026 bis auf Weiteres eingestellt.
Mit dem Auto: A3 Neapel–Salerno, Ausfahrt Ercolano, dann Provinzstraße Richtung Vesuvio. Privatwagen dürfen nicht bis zum Eingang: Die Via Osservatorio ist zwischen der Abzweigung Quota 800 und dem Piazzale Quota 1000 für alle Fahrzeuge außer Linienbussen, Mietwagen mit Fahrer (NCC), Taxis und Motorrädern gesperrt, am Piazzale selbst gilt Halteverbot. Geparkt wird auf den städtischen Flächen bei Quota 800; der Stellplatz wird mit Datum, Kennzeichen und Fahrzeugtyp vorab auf parkingsuvio.it gekauft (Pkw 7 €, höchstens 4 Stunden).
April bis Juni und September/Oktober; das erste Zeitfenster um 9 Uhr bringt die klarste Sicht und die wenigsten Gruppen, ab Mittag zieht oft Dunst oder Wolke in den Krater. Im Hochsommer ist der schattenlose Weg mittags sehr heiß, im Winter sind wetterbedingte Schließungen (Sturm, Schnee, Eis auf der Zufahrt) häufiger.
Er ist aktiv, ruht aber seit 1944 und gehört zu den am dichtesten überwachten Vulkanen der Welt. Das reale Risiko für Besucher sind Hitze, Wind und loser Untergrund. Warnstufe am 21.09.2026: Grün.
Rund vier Kilometer hin und zurück bei etwa 175 Höhenmetern. Der Park rechnet mit bis zu zweieinhalb Stunden für den ganzen Besuch.
Ab Pompeji fährt der EAV-Bus 808 elfmal täglich in 55 Minuten bis zum Eingang, ab Bahnhof Ercolano Scavi ein privater Shuttle. Das Krater-Ticket ist in beiden Fällen nicht dabei.
Feste Schuhe mit Profil. Oben ist es auch im Sommer windig und spürbar kühler, zugleich gibt es keinen Schatten: Windjacke, Kopfbedeckung, Sonnencreme, Wasser.
1.281 Meter. Besucher kommen bis zum Kraterrand auf etwa 1.175 Metern; der eigentliche Gipfel an der Nord- und Ostseite ist dauerhaft gesperrt.
Nein. Ohne vorab online gekauftes Zeitfenster-Ticket öffnet sich das Drehkreuz nicht; am Berg gibt es keine Kasse, nur zehn Last-Minute-Tickets je Fenster über das WLAN am Eingang.
Das normale Ticket ist genau das: Es enthält nur die vorgeschriebene Sicherheitsbegleitung durch die Parkführer, keine gebuchte Führung. Eine geführte Tour ist freiwillig.
Ja. Der Kraterweg ist nur mit vorab online gekauftem Zeitfenster-Ticket zugänglich, einziger autorisierter Verkäufer ist vesuviopark.vivaticket.it. Der Vorverkauf öffnet 30 Tage vorher, bezahlt wird per Kreditkarte, im Vorverkauf kostet das Ticket 11,68 € (ermäßigt 9,55 €).
Eine Kasse gibt es nicht. Pro 10-Minuten-Fenster werden 30 Minuten vorher 10 Last-Minute-Tickets freigeschaltet, die sich nur über das WLAN am Eingang kaufen lassen (10 €, ermäßigt 8 €, höchstens 5 pro E-Mail-Adresse, personalisiert). Darauf verlassen sollte man sich in der Saison nicht.
Nein, aber man muss auch keinen buchen. Oberhalb von 1.000 m ist die Begleitung durch die Führer des Presidio Permanente Vulcano Vesuvio vorgeschrieben; sie übernehmen die Besucher in 20er-Gruppen und sind im Ticketpreis enthalten.
Nein. Privatwagen müssen auf den städtischen Parkflächen bei Quota 800 abgestellt werden, der Stellplatz wird vorab auf parkingsuvio.it gebucht (Pkw 7 €, max. 4 Stunden). Die letzten 200 Höhenmeter bis zum Eingang fährt ein Pendelbus in etwa 4 Minuten, zu Fuß sind es rund 30 Minuten entlang der Straße.
Der Vulkan steht auf Warnstufe Grün, vulkanisch bedingte Sperrungen gibt es nicht. Geschlossen wird bei Wetterwarnung ab Stufe Orange sowie bei Schnee, Eis oder Erdrutschen; den aktuellen Stand meldet der Nationalpark unter parconazionaledelvesuvio.it in der Rubrik Alert. Nicht genutzte Tickets werden bei Schließung automatisch erstattet.
Ja, der Weg ist kurz und technisch einfach, wenn auch steil. Kinder unter 6 Jahren sind frei, brauchen aber ein online gebuchtes Gratisticket; unter 25 Jahren gilt der ermäßigte Preis.
Einlass ist täglich ab 9 Uhr. Der letzte Einlass liegt je nach Monat zwischen 15 Uhr (November bis Februar) und 18 Uhr (Juli und August), im Frühjahr und September bei 17 Uhr. Eine Stunde nach dem letzten Einlass muss der Weg geräumt sein.
Für die meisten ja – wenn man weiß, was einen erwartet: kein Lavaspektakel, sondern ein rund 300 m tiefer, stiller Krater mit ein paar Fumarolen und ein weiter Blick über den Golf von Neapel. Der Aufwand ist klein (etwa eine halbe Stunde Fußweg ab 1.000 m Höhe), der organisatorische Teil dagegen nicht: Ohne vorab online gekauftes Zeitfenster-Ticket kommt niemand durch das Drehkreuz, und Privatwagen müssen auf 800 m parken. Bei Wolken oder Dunst sieht man wenig – dann ist die Zeit in Herculaneum oder Pompeji besser angelegt.
Aktiver ist der Ätna: Er steht beim Zivilschutz auf Gelb und bricht fast jedes Jahr aus, meist mit Lavaströmen und Lavafontänen in unbewohnter Höhe. Das größere Risiko trägt trotzdem der Vesuv, obwohl er seit 1944 ruht und auf Grün steht: Seine Ausbrüche nach langen Ruhephasen sind explosiv, und an seinen Hängen leben rund 700.000 Menschen – der Zivilschutz zählt ihn deshalb zu den Vulkanen mit dem höchsten Risiko weltweit. Für Besucher gilt: Am Ätna sperren die Behörden regelmäßig wegen des Vulkans, am Vesuv praktisch nur wegen des Wetters.
Der Vesuv steht am Golf von Neapel in Kampanien, laut Zivilschutz weniger als 12 km südöstlich von Neapel und etwa 10 km von Pompeji entfernt. Der Nationalpark Vesuv umfasst 13 Gemeinden; der Besucherzugang zum Krater (Quota 1000) wird über Ercolano angefahren. Zur Roten Zone des Notfallplans zählen 25 Gemeinden.
Quellen · abgerufen am 21.09.2026