Concepción
Aktiv, Fumarolen am Gipfel, Explosionen im Mai 2024. Der Aufstieg bis zum Mirador La Flor (ca. 1.000 m) läuft normal; für den Kraterrand gilt formal weiter die INETER-Empfehlung vom 31.05.2024. Führer und Eintritt am Kontrollposten.
Von San Jorge aus sind es zwei Kegel im See, der eine spitz, der andere rund.
Auf dem Weg wird der Wald dichter und der Boden steiler, bis die Wolken dich einholen.
Und wenn sie kurz aufreißen, liegt die ganze Insel unter dir.
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vom Festland auf den Vulkan
Touren auf beide Vulkane werden angeboten, eine Sperrung durch MARENA oder den Katastrophenschutz SINAPRED ist nicht gemeldet. Aber ein Satz aus dem Jahr 2024 steht noch im Raum: Nach den Aschexplosionen des Concepción am 16. und 29. Mai 2024 empfahl INETER am 31. Mai 2024, den Krater zu meiden. Eine Aufhebung dieser Empfehlung haben wir nicht gefunden – Veranstalter führen seit 2025 trotzdem wieder bis zum Gipfel. Der Maderas ist erloschen und davon nicht betroffen.
Aktiv, Fumarolen am Gipfel, Explosionen im Mai 2024. Der Aufstieg bis zum Mirador La Flor (ca. 1.000 m) läuft normal; für den Kraterrand gilt formal weiter die INETER-Empfehlung vom 31.05.2024. Führer und Eintritt am Kontrollposten.
Erloschen, Nebelwald, Kratersee zum Baden. Sechs bis neun Stunden im Schlamm, ab Finca Magdalena, Santa Cruz oder Mérida – nur mit örtlichem Führer.
Täglich etwa 7:00 bis 17:45 Uhr, sonntags weniger. Bei Sturm zwischen November und Februar fallen Fahrten aus. Die Verbindung ab Granada ist seit August 2023 eingestellt.

Foto: Hulivili · CC BY 2.0
Der Concepción ist eine der härtesten Tageswanderungen Mittelamerikas: Start um fünf im Dunkeln, erst Bananenfelder, dann Wald, dann 500 Höhenmeter loser Schotter im 45-Grad-Winkel, in dem jeder Schritt zur Hälfte zurückrutscht. Oben Wind, Nebel, Schwefel – und manchmal ein Fenster, in dem der ganze See unter dir liegt. Der Maderas ist das Gegenteil: Nebelwald von unten bis oben, Wurzeln, Schlamm bis zum Knöchel, Brüllaffen über dir, Petroglyphen am Weg. Am Ende ein kalter Kratersee, in dem man baden kann. Beide sind lang. Keiner ist leicht.
Werbelinks zu GetYourGuide: Bei einer Buchung erhalten wir eine Provision, der Preis bleibt gleich. Preise und Bewertungen vom 22.09.2026. Die Vulkantouren buchen dieselben Inselführer, die man auch über die Unterkunft bekommt – vor Ort ist es oft günstiger, in der Gruppe deutlich. Ob der Concepción-Krater erreicht wird, entscheiden Führer, Wetter und Gase.

Foto: ElmerGuevara · CC BY-SA 3.0
Es gibt keine Verordnung mit Nummer und keinen MARENA-Tarif, den wir gefunden hätten. Es gibt Kontrollposten an den Einstiegen, die Eintritt kassieren und ohne Führer niemanden weiterlassen. So ist es belegt, so ist es gelebt.
Über die Unterkunft, die Finca oder direkt bei den Inselkooperativen (Sociedad Unión de Guías de Ometepe). Laut Presse höchstens sechs Wanderer je Führer. Solo ist teuer, ab zwei Personen sinkt der Preis deutlich.
Damit man vor den Nachmittagswolken oben und vor der Dunkelheit (ca. 17:30 Uhr) zurück ist. Sammeltaxi zum Einstieg ca. 100 C$.
Concepción: El Floral/La Flor bei Moyogalpa oder La Sabana bei Altagracia. Maderas: Finca Magdalena, Santa Cruz, Mérida. Rund 3 $ je Person und Vulkan, bar.
Am Concepción gibt es Gase am Kraterrand und einen Riss an der Kante; bei Aschefall gibt SINAPRED Schutzhinweise. Der Führer entscheidet – rund 70 % erreichen laut Reiseführer den eigentlichen Gipfel nicht.
| Eintritt Concepción am Kontrollposten (ca. 2,60 €) · Maderas / Finca Magdalena ebenfalls ca. 3 $ | 3 $ |
| Führer Concepción je Person – solo ca. 40 $, ab 2 Personen ca. 25 $, Inselportal 15 $ bei mindestens 30 $ je Gruppe | 15–40 $ |
| Führer Maderas je Person – Inselportal ca. 10 $ bei mindestens 20 $ je Gruppe, Hostals 20–30 $ | 10–30 $ |
| Fähre San Jorge – Moyogalpa je Person (0,85–1,20 €) · Hafengebühr San Jorge für Ausländer 36 C$ (Stand 2022) | 35–50 C$ |
| Touristenkarte Nicaragua bei Einreise – Flughafen Managua / Landgrenzen | 10 / 13 $ |

Foto: Guillaume Baviere · CC BY-SA 2.0
Der Concepción hat eine West- und eine Ostroute, der Maderas mehrere Einstiege rund um seinen Fuß. Alle starten fast auf Seehöhe – deshalb sind es 1.500 bzw. 1.200 Höhenmeter am Stück.
| Concepción über El Floral / La Flor (Westroute ab Moyogalpa, ca. 4 km vom Ort) – Kontrollposten mit Kasse, Mirador La Flor auf ca. 1.000 m als Umkehrpunkt, darüber Schotter im 45-Grad-Winkel bis zum Kraterrand (1.610 m) | 8–11 Stunden · bis Mirador 4–6 Stunden |
| Concepción über La Sabana (Ostroute ab Altagracia) – gleicher Gipfel, ähnliche Länge | ca. 10 Stunden |
| Maderas ab Finca Magdalena (Balgüe) – Petroglyphen am Weg, 4,5 km je Richtung, Nebelwald und Schlamm bis zum Kratersee (ca. 1.200 m; Gipfel 1.394 m) | 6–9 Stunden · Bad im See + ca. 1 Stunde |
| Maderas ab Santa Cruz, Mérida oder El Porvenir – Einstiege an der Süd- und Westflanke, mit Führer der Hostels | 7–9 Stunden |

Foto: ElmerGuevara · CC BY-SA 3.0
Ohne Auto: Managua (Mercado Roberto Huembes) – Rivas alle 20–30 Minuten, ca. 2,5 Stunden, 66–75 C$; Expreso-Busse fahren teils bis San Jorge (ca. 75 C$). Ab Rivas (Rotonde) Sammeltaxi nach San Jorge 10 Minuten, ca. 40 C$. Fähre San Jorge – Moyogalpa 60–70 Minuten (nach San José del Sur 80–90 Minuten), Abfahrten etwa 7:00–17:45 Uhr, Sonntag weniger; Fähren Che Guevara, Ometepe, Cacique und Lanchas. Auf der Insel Busse Moyogalpa – Altagracia – Balgüe (selten), Sammeltaxis, Roller- und Radverleih.
Mit dem Auto: Mietwagen können auf der Fähre mitgenommen werden (Reservierung bei der Reederei, 45 Minuten vor Abfahrt am Hafen sein); Parkplätze in San Jorge für wer das Auto auf dem Festland lässt. Auf der Insel ist die Ringstraße um den Concepción asphaltiert, Richtung Maderas teils Piste.
Trockenzeit Dezember bis April: feste Wege am Concepción, weniger Schlamm am Maderas, beste Chancen auf freie Gipfel – allerdings sind Dezember bis Februar windig, die Fähren fallen dann öfter aus, und der Concepción-Gipfel steckt trotzdem meist in Wolken. Start um 5–6 Uhr ist Pflicht. Mai bis Oktober grün und ruhig, aber rutschig; Aschefall wie im Mai 2024 kann jederzeit Touren stoppen. Ende September findet in Altagracia die Expo Ometepe statt (2026: 25.–27.09.).

Foto: Guillaume Baviere · CC BY-SA 2.0
Für alle, die die Insel ohne zehn Stunden Schotter wollen: Mangroven, Kaimane, Vögel, der Wasserfall San Ramón. Die Angebote sind klein und jung – wenige Bewertungen, aber klare Titel.
Werbelinks zu GetYourGuide: Bei einer Buchung erhalten wir eine Provision, der Preis bleibt gleich. Preise und Bewertungen vom 22.09.2026.

Foto: Mat Honan · CC BY 2.0
Formal gilt weiter die INETER-Empfehlung vom 31. Mai 2024, den Krater zu meiden; eine Aufhebung haben wir nicht gefunden. Verboten ist der Aufstieg nicht, und Veranstalter führen seit 2025 wieder hinauf. Vor Ort beim Führer nach der aktuellen Lage fragen – und bei Gas oder Asche am Mirador La Flor umkehren.
Maderas, wenn Wald, Kratersee und ein gasfreier Weg zählen; Concepción, wenn es der Gipfel und die Aussicht sein sollen – mit dem Wissen, dass rund 70 % nicht ganz oben ankommen und der Gipfel meist in Wolken steckt.
Bus oder Shuttle nach Rivas (ca. 80 km), Taxi nach San Jorge, Fähre nach Moyogalpa – rund 3 Stunden. Eine direkte Fähre ab Granada gibt es seit 2023 nicht mehr.
Mindestens zwei Nächte für einen Vulkan, drei für beide: Die Touren starten um 5 Uhr, und nach dem Concepción will niemand am nächsten Morgen auf den Maderas.
Nur in Moyogalpa und Altagracia. Eintritt, Führer, Sammeltaxi und Fähre werden bar bezahlt – Córdobas und kleine Dollarnoten mitbringen.
Stand 22.09.2026: Touren auf Concepción und Maderas werden angeboten; eine Sperrung durch MARENA oder SINAPRED ist nicht gemeldet. Für den Krater des Concepción gilt formal weiter die INETER-Empfehlung vom 31.05.2024, ihn zu meiden – vor Ort beim Führer nach der aktuellen Lage fragen.
Praktisch nein: An den Einstiegen (El Floral, La Sabana, Finca Magdalena) werden Eintritt kassiert und ein örtlicher Führer verlangt; Reiseführer nennen die Führerpflicht für den Concepción ausdrücklich. Die Wege sind unmarkiert, es gab Verirrte und Tote.
Je Vulkan etwa 3 US-$ Eintritt am Kontrollposten plus Führer: Concepción 15–40 US-$ pro Person (billiger in der Gruppe), Maderas 10–30 US-$; dazu Sammeltaxi zum Einstieg (ca. 100 C$).
Concepción 8–11 Stunden hin und zurück, Maderas 6–9 Stunden. Start um 5–6 Uhr, damit man vor den Wolken oben und vor der Dunkelheit zurück ist.
Er ist aktiv – Aschexplosionen im Mai 2024, Gase am Kraterrand, ein Riss an der Kraterkante – und die letzten 500 Höhenmeter sind loser Schotter im 45-Grad-Winkel. Mit Führer, früher Startzeit und Umkehr bei Wetter oder Gasen ist er machbar, aber nur für sehr fitte Wanderer.
Der Maderas: kürzer, ohne Gase, mit Kratersee zum Baden und Petroglyphen am Weg – aber schlammig und immer noch 6–9 Stunden. Wer den Concepción sehen will, geht bis zum Mirador La Flor auf 1.000 m.
Der Concepción nicht. Der Maderas nur für sportliche Jugendliche. Familien nehmen Ojo de Agua, Cascada San Ramón, Petroglyphen und Punta Jesús María.
Ja, die großen Fähren (Che Guevara, Ometepe, Cacique) nehmen Fahrzeuge mit; Platz bei der Reederei reservieren und 45 Minuten vor Abfahrt am Hafen sein.
Knöchelhohe Wanderschuhe, lange Hose, Regen-/Windjacke, Sonnenschutz, 2–3 Liter Wasser, Verpflegung; am Maderas Badezeug. Bargeld für Posten, Führer und Taxi.
Dezember bis April (trocken), wobei die Winde von Dezember bis Februar Fähren ausfallen lassen. Der Gipfel des Concepción ist fast immer bewölkt – die Aussicht ist ein Bonus, kein Versprechen.
Concepción 1.610 m, Maderas 1.394 m. Beide starten fast auf Seehöhe (Nicaraguasee ca. 30 m), deshalb sind es 1.500 bzw. 1.200 Höhenmeter am Stück.
Quellen · abgerufen am 22.09.2026