Sonnenaufgang im Summit District
Wer in diesen vier Stunden einfahren will, braucht eine Fahrzeug-Reservierung von Recreation.gov. Ohne sie wirst du am Tor abgewiesen und kommst erst ab 7 Uhr hinein – am Tor selbst gibt es keine Tickets.
Um vier Uhr früh ist es hier oben dunkel, windig und kalt wie im Winter.
Dann färbt sich der Rand der Wolken – und 3.000 Meter unter dir wird es Tag.
Erst im Licht siehst du, wo du stehst: über einer Senke voller Schlackenkegel.
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die Sonne geht auf
Beide Parkteile sind seit dem 25. August 2026 wieder offen; Tropensturm Lala hatte den Park ab dem 14. August geschlossen. Die Vulkanwarte HVO führt den Haleakalā auf NORMAL / GREEN (Meldung vom 3. September 2026). Eingeschränkt ist nur eines: die Einfahrt zum Gipfel zwischen 3 und 7 Uhr.
Wer in diesen vier Stunden einfahren will, braucht eine Fahrzeug-Reservierung von Recreation.gov. Ohne sie wirst du am Tor abgewiesen und kommst erst ab 7 Uhr hinein – am Tor selbst gibt es keine Tickets.
Von 7 Uhr morgens bis 3 Uhr nachts genügt der normale Parkeintritt. Für den Sonnenuntergang gibt es kein Reservierungssystem. Bezahlt wird an der Einfahrt nur mit Karte – der Park nimmt kein Bargeld.
Der Parkteil an der Hāna-Straße braucht keine Reservierung und ist mit demselben 3-Tage-Eintritt abgedeckt. Die Pools of ʻOheʻo sind zum Baden gesperrt (Sturzfluten, Steinschlag); man sieht sie vom Kūloa Point Trail.

Foto: Felipe Perez · CC BY-SA 4.0
Haleakalā heißt «Haus der Sonne». Du fährst im Dunkeln von Meereshöhe auf 3.055 Meter, steigst in den Wind – und wartest mit klammen Fingern darauf, dass der Horizont Farbe bekommt.
Vor Sonnenaufgang ist es am Gipfel laut Nationalparkverwaltung regelmäßig nass, windig und unter dem Gefrierpunkt. Eine Decke aus dem Hotel reicht nicht: Winterjacke, Mütze, Handschuhe, lange Hose. Tagsüber werden es oben 10 bis 15 °C.
Oft liegen die Wolken unter dir. Wenn die Sonne über ihren Rand steigt, fällt das Licht zuerst auf die Kraterwände, dann auf die Kegel am Boden der Senke. Ob der Himmel klar ist, weiß vorher niemand – bei Wolken oder Regen gibt es weder Geld zurück noch einen Ersatztermin.
Der Haleakalā ruht. Der letzte Ausbruch lag laut USGS zwischen 1480 und 1600. Glut oder Lava gibt es hier nicht zu sehen; die echten Risiken sind die Höhe, die Kälte und die Fahrt im Dunkeln.
Werbelinks zu GetYourGuide: Bei einer Buchung erhalten wir eine Provision, der Preis bleibt gleich. Preise und Bewertungen vom 21.09.2026. Vom Park autorisierte Anbieter fahren mit eigener Genehmigung ein; eine eigene Reservierung brauchst du dann nicht. Frag vor der Buchung nach, ob der Anbieter auf der Liste der NPS-Sunrise-Seite steht. Ob die Sicht frei ist, entscheidet das Wetter.
Die Reservierung gilt je Fahrzeug, nicht je Person, und nur für den gebuchten Tag. Vergeben wird sie ausschließlich über Recreation.gov. Die NPS-FAQ nennt 150 Fahrzeuge pro Morgen – und die erste Tranche ist laut Park oft nach 15 Minuten weg.
Registrieren, Kreditkarte bereithalten, vor der Freischaltung eingeloggt sein. Buchungsseite: Haleakalā National Park Summit Sunrise. Pro Kunde ist nur eine Reservierung in drei Tagen möglich.
7:00 Uhr Hawaii-Zeit ist 19:00 Uhr MESZ bzw. 18:00 Uhr MEZ. Wecker stellen: Diese Tickets sind laut NPS oft binnen einer Viertelstunde vergeben.
Ein weiterer Teil der Tickets erscheint zwei Tage vor dem Termin zur selben Uhrzeit. Das ist die zweite und letzte reguläre Chance.
Im Park gibt es weder Tankstelle noch Ladesäule; letzte Tankmöglichkeit ist Pukalani. Bestätigung ausdrucken und auf dem Handy speichern: Recreation.gov akzeptiert beides, die NPS-FAQ verlangt Papier – welche Fassung am Tor gilt, ist nicht geklärt.
Wer gebucht hat, muss selbst im Auto sitzen und einen Lichtbildausweis zeigen. Weitergeben oder auf ein anderes Datum übertragen geht nicht. Den Parkeintritt von 30 USD zahlst du hier zusätzlich, nur mit Karte.
Die Reservierung gilt für Summit, Haleakalā Visitor Center, Kalahaku und Leleiwi – einen bestimmten Platz sichert sie nicht. Der Park empfiehlt die ruhigeren Aussichtspunkte Leleiwi und Kalahaku.
| Sonnenaufgangs-Reservierung (3–7 Uhr), je Fahrzeug · nicht erstattbar | 1 USD (ca. 0,90 €) |
| Parkeintritt Privatfahrzeug, 3 Tage, beide Parkteile | 30 USD (ca. 26 €) |
| Motorrad, 3 Tage | 25 USD (ca. 22 €) |
| Fußgänger oder Radfahrer, 3 Tage | 15 USD (ca. 13 €) |
| Hawaiʻi Tri-Park Annual Pass (Haleakalā, Hawaiʻi Volcanoes, Puʻuhonua o Hōnaunau) | 55 USD (ca. 47 €) |
| America the Beautiful Jahrespass für Besucher ohne US-Wohnsitz (seit 01.01.2026) · US-Residenten 80 USD | 250 USD (ca. 216 €) |
Ausgebucht heißt nicht, dass der Berg ausfällt. Die Nationalparkverwaltung nennt selbst drei Auswege – und einer davon kostet nichts extra.
Um 7:00 Uhr HST erscheint die zweite Tranche. Eingeloggt sein, Seite kurz vorher laden, sofort buchen.
Dafür gibt es kein Reservierungssystem. Es ist milder als am Morgen, du fährst bei Tageslicht hinauf, und danach kommt der Sternenhimmel. Für viele die entspanntere Wahl.
Vom National Park Service autorisierte Anbieter haben eigene Genehmigungen. Das kostet deutlich mehr als die Selbstfahrt, erspart dir aber die Buchung und die Nachtfahrt auf der Serpentinenstraße.
Der National Park Service widerspricht sich selbst. Die FAQ des Parks nennt kurze Fahrzeiten, die Anfahrtsseite desselben Parks mehr als doppelt so lange. Kilometerangaben macht der Park nicht. Wir können den Widerspruch nicht auflösen – also plane mit der langen Zahl. Wer zu früh oben ist, friert eine halbe Stunde länger. Wer zu spät kommt, hat den Sonnenaufgang verpasst.
| Kahului → Gipfel (Route 37, 377, 378) | 45–60 Min. / 2,5 Std. |
| Kīhei bzw. Wailea → Gipfel | 1–1,5 Std. / 3 Std. |
| Lahaina → Gipfel | 1,5–2 Std. / 3,5 Std. |
| Kahului → Kīpahulu über die Hāna-Straße | 2,5–3 Std. / ca. 4 Std. |
Auf den Gipfel führt eine Straße. Zu Fuß geht es von dort in die Senke hinunter – und das heißt: Der anstrengende Teil kommt am Schluss, bergauf, in dünner Luft. Alle Wege sind im Parkeintritt enthalten.
| Gipfelstraße ab Kahului bis Puʻu ʻUlaʻula (3.055 m) · ganzjährig, 24 Stunden, 3–7 Uhr nur mit Reservierung | 0 → 3.055 m |
| Keoneheʻeheʻe Trail (Sliding Sands) ab Haleakalā Visitor Center · bis zum ersten Aussichtspunkt; ganze Durchquerung 17,7 km mit rund 760 m Höhenunterschied, anstrengend | 0,8 km hin und zurück |
| Halemauʻu Trail bis zum Krater-Aussichtspunkt mit «Rainbow Bridge» · rund 120 m Höhenunterschied, mittelschwer | 3,5 km hin und zurück |
| Kurze Wege: Pā Kaʻoao 0,6 km · Leleiwi Overlook 0,5 km · Hosmer Grove 0,9 km Rundweg – alle leicht | 0,5–0,9 km |
| Pīpīwai Trail in Kīpahulu, Hāna Highway Meile 41 · Bambuswald und Wasserfälle, rund 245 m Anstieg; Sturzflutgefahr, Bäche nicht betreten | 6,4 km hin und zurück |

Foto: Sergei Mutovkin · CC BY 2.0
Ohne Auto: Es gibt keinen öffentlichen Nahverkehr zu einem der beiden Parkteile.
Mit dem Auto: Summit: Route 37 → 377 → 378 (GPS: 30,000 Haleakalā Hwy, Kula). Kīpahulu: Route 36 → 360 → 31 (Hāna Highway, Meile 41). Keine Tankstelle und keine E-Ladesäule im Park; vor dem Gipfel in Pukalani tanken, vor Kīpahulu in Pāʻia.
Sonnenaufgang: ganzjährig möglich, am klarsten meist außerhalb der Regenzeit (November bis März bringt laut NPS häufiger Regen und Wind). Wer keine Reservierung hat, fährt zum Sonnenuntergang – ohne Buchung, mit milderen Temperaturen und anschließendem Sternenhimmel. Tagsüber ziehen oft Wolken in den Krater; der frühe Vormittag ab 7 Uhr ist für Wanderungen am verlässlichsten. Buchen sollte man exakt 60 Tage vorher um 7:00 Uhr HST (19:00 Uhr MESZ bzw. 18:00 Uhr MEZ).
Wer nicht selbst fahren will oder den Abend vorzieht: Diese Touren stehen aktuell bei GetYourGuide. Die Auswahl ist klein, die Bewertungszahlen sind es zum Teil auch – wir zeigen sie so, wie sie sind.
Werbelinks zu GetYourGuide: Bei einer Buchung erhalten wir eine Provision, der Preis bleibt gleich. Preise und Bewertungen vom 21.09.2026.
Um 7:00 Uhr Hawaii-Zeit – das ist 19:00 Uhr während der mitteleuropäischen Sommerzeit und 18:00 Uhr im Winter. Freigeschaltet wird 60 Tage vor dem Termin, eine zweite Tranche folgt zwei Tage vorher.
Er ist die unkomplizierte Variante: keine Reservierung, mildere Temperaturen, Auffahrt bei Tageslicht und danach der Sternenhimmel. Bezahlt wird nur der normale Parkeintritt von 30 USD je Auto.
Nein, wenn der Anbieter vom National Park Service autorisiert ist – diese Anbieter haben eigene Genehmigungen. Die Liste steht auf der Sunrise-Seite des Parks; im Zweifel vor der Buchung beim Anbieter nachfragen.
Sicher ist sicher: beides mitnehmen. Recreation.gov akzeptiert die Anzeige auf dem Gerät oder einen Ausdruck, die NPS-FAQ verlangt Papier. Welche Fassung am Tor gilt, ist nicht geklärt. Dazu gehört immer der Lichtbildausweis der Person, die gebucht hat.
Der Park nennt zwei widersprüchliche Fahrzeiten ab Kahului: 45 bis 60 Minuten in der FAQ, 2,5 Stunden auf der Anfahrtsseite. Plane mit der langen Zahl und rechne die Kontrolle am Tor und den Weg vom Parkplatz dazu.
Ja. Wer zwischen 3 und 7 Uhr in den Summit District einfahren will, braucht eine Fahrzeug-Reservierung von Recreation.gov. Ohne sie wird man am Tor abgewiesen und darf erst ab 7 Uhr hinein. Tagsüber und zum Sonnenuntergang ist keine Reservierung nötig.
1 USD pro Fahrzeug, unabhängig von der Personenzahl. Dazu kommt der normale Parkeintritt von 30 USD pro Auto, der drei Tage gilt. Bezahlt wird beides nur mit Karte; Erstattungen gibt es nicht.
Die NPS-FAQ nennt 150 Fahrzeuge pro Morgen für die vier Aussichtsparkplätze Summit, Haleakalā Visitor Center, Kalahaku und Leleiwi. Einen bestimmten Parkplatz garantiert die Reservierung nicht.
Zwei Tage vorher um 7 Uhr HST die Resttickets versuchen, eine Tour eines autorisierten Anbieters buchen oder auf den Sonnenuntergang ausweichen. Für den Sonnenuntergang gibt es kein Reservierungssystem.
Vor Sonnenaufgang liegen die Temperaturen am Gipfel häufig bei 0 °C oder darunter, dazu kommen Wind und oft Nässe. Tagsüber werden es etwa 10 bis 15 °C. Winterkleidung ist auch im Hochsommer angebracht.
Die NPS-FAQ nennt 45 bis 60 Minuten bis zum Summit District, die Anfahrtsseite des Parks dagegen 2,5 Stunden. Wegen Dunkelheit, Serpentinen und Kontrollen am Tor sollte man großzügig planen. Öffentliche Busse fahren nicht.
Der Park rät zur Vorsicht: Es gibt weder Ladesäulen noch Tankstellen, und laut NPS hatten selbst voll geladene Elektroautos Probleme, den Gipfel zu erreichen. Verbrenner sollten in Pukalani volltanken.
Eine Altersgrenze gibt es nicht. Der schnelle Aufstieg auf über 3.000 m kann aber Kopfschmerz, Übelkeit und Schwindel auslösen; NPS warnt ausdrücklich vor Höhenkrankheit im Gipfelbereich. Bei Beschwerden hilft nur abfahren.
Er ruht, gilt aber nicht als erloschen. Der letzte Ausbruch lag laut USGS zwischen 1480 und 1600. Die aktuelle Warnstufe ist NORMAL / GREEN (HVO-Meldung vom 3. September 2026).
Nein. Der Park hält die Becken in Kīpahulu wegen Sturzfluten und Steinschlag für Badende geschlossen. Man kann sie vom Kūloa Point Trail aus ansehen.
Ja, beide Parkteile sind seit dem 25. August 2026 wieder offen, nachdem Tropensturm Lala den Park ab dem 14. August geschlossen hatte. Aktuelle Warnungen stehen auf der Seite «Alerts & Conditions» des Parks.
Nein. Übernachten ist nur auf den Campingplätzen Hosmer Grove und Kīpahulu (mit Reservierung über Recreation.gov) erlaubt – Schlafen im Fahrzeug ist ausdrücklich verboten.
Quellen · abgerufen am 21.09.2026