Kraterweg und Gipfel
Der Sendero Cráter Activo ist seit der Eruption vom September 2011 geschlossen – offiziell «vorübergehend», faktisch seit 15 Jahren. Einen legalen Gipfelaufstieg gibt es nicht, auch nicht mit Führer.
Zum Krater darf seit 2011 niemand mehr.
Aber weiter unten kommt die Hitze von selbst an die Oberfläche.
Im Sektor Las Pailas kocht der Boden – drei Kilometer Rundweg, zwei Stunden.
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vom Gipfel hinunter zum Schlamm
Der Rincón de la Vieja ist derzeit der aktivste Vulkan Costa Ricas. Das Observatorium OVSICORI führt ihn seit 24. Juli 2026 auf Stufe 3 von 4 («Precaución») – als einzigen Vulkan des Landes. Zwischen Juli und August wurden über 100 Eruptionen gezählt, die letzte starke am 18. September. Trotzdem sind beide Besuchersektoren an der Südflanke offen: Die Ausbrüche treffen den gesperrten Gipfelkrater und die Flüsse der Nordflanke.
Wichtig: Eine ausdrückliche Meldung der Parkverwaltung «Park offen» mit Datum nach dem 18. September liegt uns nicht vor – der Stand stützt sich auf die Seiten der ACG (ohne Schließungsmeldung) und auf Presseberichte. Prüfe deshalb am Vortag die OVSICORI-Stufe und die Kanäle der ACG oder ruf die Station Las Pailas an: (506) 2666-5051, WhatsApp 8886-9510. Wege können ohne Vorwarnung gesperrt werden.
Der Sendero Cráter Activo ist seit der Eruption vom September 2011 geschlossen – offiziell «vorübergehend», faktisch seit 15 Jahren. Einen legalen Gipfelaufstieg gibt es nicht, auch nicht mit Führer.
Rundweg zu Fumarolen und kochenden Schlammtöpfen, dazu die Wege zu den Wasserfällen La Cangreja und Escondida. 8 bis 15 Uhr, montags geschlossen.
Der ruhige Ostsektor mit historischer Casona, kalten Schlammtöpfen und Thermalquellen (Baden verboten). 8 bis 15:30 Uhr, dienstags und mittwochs geschlossen.
Heiße Schlammströme (Lahare) können laut OVSICORI ohne sichtbare Vorzeichen abgehen – in den Flüssen Pénjamo, Azul, Pizote und in der Quebrada Azufrada. Bei Tubing- oder Reittouren nachfragen, welches Gewässer genutzt wird.

Foto: Panegyrics of Granovetter · CC BY-SA 2.0
«Pailas» heißt Kessel – und genau das ist der Rundweg: ein Wald, in dem es aus dem Boden kocht. Du riechst den Schwefel, bevor du etwas siehst. Dann zischt Dampf aus einer Spalte, grauer Schlamm wirft träge Blasen, und in einer Senke qualmt der «Volcancito», ein kleiner dampfender Krater mitten im Trockenwald.
Der Weg ist 3 km lang und dauert etwa zwei Stunden; ein Abschnitt ist laut Parkverwaltung rollstuhlgerecht ausgebaut. Er wechselt zwischen schattigem Wald und offener, heißer Savanne. Schlamm und Dampf sind kochend heiß – die Absperrungen sind ernst gemeint, besonders mit Kindern.
Was du nicht siehst: den aktiven Krater, Lava oder Glut. Die Eruptionen dieses Jahres sind Dampf- und Schlammexplosionen aus dem Kratersee am Gipfel. Der Rundweg liegt weit darunter an der Südflanke.
Werbelinks zu GetYourGuide: Bei einer Buchung erhalten wir eine Provision, der Preis bleibt gleich. Preise und Bewertungen vom 21.09.2026. Der Wasserfall La Leona steht nicht auf der Wegeliste der Parkverwaltung für den Nationalpark. Bei Tubing vorab fragen, auf welchem Fluss gefahren wird. Das Angebot für diesen Vulkan ist klein, viele Touren haben erst wenige Bewertungen.
Seit 1. August 2023 muss jeder Besucher sein Ticket vorab im SINAC-System SICORE kaufen – für beide Sektoren. An den Rangerstationen wird weder Bargeld noch Karte genommen. Auf Handyempfang am Berg solltest du dich nicht verlassen: Buche in Liberia oder im Hotel.
Las Pailas ist montags zu, Santa María dienstags und mittwochs. Wer montags in der Gegend ist, weicht nach Santa María aus. Gesetzliche Feiertage sind Öffnungstage.
Auf serviciosenlinea.sinac.go.cr «Parque Nacional Rincón de la Vieja» wählen, dann Sektor, Datum und Uhrzeit. Je Person Name, Ausweisnummer und Land eintragen, mit Kredit- oder Debitkarte zahlen. Höchstens 10 Tickets pro Transaktion.
Auch nicht bei Regen; Tickets sind personengebunden. Schließt der Park wegen eines Notfalls, bucht SINAC auf Anfrage um: reservaciones.sinac@sinac.go.cr.
Um 8 Uhr ist es am kühlsten, und Las Pailas schließt schon um 15 Uhr. Wer zu einem Wasserfall will, muss bis 12 Uhr losgehen.
| Ausländische Erwachsene | 16,95 US-$ (ca. 15 €) |
| Ausländische Kinder 2–12 Jahre | 5,65 US-$ (ca. 5 €) |
| Einheimische und Residenten: Erwachsene / Kinder | ₡1.130 / ₡565 |
| Camping im Sektor Santa María, zusätzlich zum Eintritt | 4 US-$ (ca. 3,50 €) |
| 24. August, Tag der Nationalparks | Eintritt frei |
Alle geöffneten Wege sind markiert und dürfen ohne Führer begangen werden. Baden ist im ganzen Nationalpark verboten – an den Wasserfällen ebenso wie in den Thermalquellen von Santa María. Rundweg und ein Wasserfall an einem Tag gehen nur mit Start um 8 Uhr.
| Sendero Circular Las Pailas | 3 km Rundweg, etwa 2 Stunden, leicht. Fumarolen, kochende Schlammtöpfe, heiße Tümpel, Volcancito. Ein Abschnitt rollstuhlgerecht. |
| Catarata La Cangreja | 5 km, 4–5 Stunden hin und zurück, mittel. Start nur zwischen 8 und 12 Uhr (Trockenzeit); in der Regenzeit regelt die Verwaltung den Zugang nach Wetterlage. Offene Savannenstücke ohne Schatten. Baden verboten. |
| Catarata Escondida | 4,3 km, 4–5 Stunden hin und zurück, mittel. Gleicher Einstieg wie La Cangreja, später Abzweig. Start nur 8–12 Uhr. Baden verboten. |
| Sektor Santa María | Sendero Colibrí 500 m · Pailas de Agua Fría 1 km (2 km hin und zurück) · Thermalquellen etwa 3 km ab der Casona, mit Flussquerungen · Wasserfall Bosque Encantado. Halber Tag für alles. |
| Sendero Cráter Activo | Gesperrt seit September 2011 wegen vulkanischer Aktivität und Gasen. Keine Öffnung in Sicht. |

Foto: Hans Hillewaert · CC BY-SA 3.0
Mit dem Auto: Las Pailas: ab Liberia über die Interamericana nach Norden und bei Curubandé hinauf zur Rangerstation (Zufahrt an der Hacienda Guachipelín vorbei). Santa María: 20 km ab Liberia, mit normalem Pkw erreichbar; in der Regenzeit besser mit hoher Bodenfreiheit. Parkplätze an beiden Stationen.
Trockenzeit Dezember bis April: sichere Wege, offene Wasserfallrouten (Start bis 12 Uhr) und freie Sicht auf den Gipfel – dafür Hitze, Wind und kaum Wasser an den saisonalen Fällen. In der Regenzeit (Mai bis November) ist der Wald grün und es ist leerer, aber die Wasserfallwege werden nach Wetterlage eingeschränkt, und Santa María verlangt ein höheres Fahrzeug. Immer früh starten: Um 8 Uhr ist es am kühlsten, und Las Pailas schließt schon um 15 Uhr. Den Montag (Las Pailas zu) und Dienstag/Mittwoch (Santa María zu) bei der Routenplanung beachten.
Im Nationalpark ist Baden überall verboten. Wer ins warme Wasser will, muss zu den privaten Haciendas und Anbietern an der Südflanke – sie liegen außerhalb des Parks, und ihr Eintritt hat mit dem SINAC-Ticket nichts zu tun.
Werbelinks zu GetYourGuide: Bei einer Buchung erhalten wir eine Provision, der Preis bleibt gleich. Preise und Bewertungen vom 21.09.2026. Zum Vergleich: Der offizielle Eintritt kostet bei SINAC 16,95 US-$ (ca. 15 €).
Stand 21. September 2026: ja, beide Sektoren. Der Vulkan steht auf OVSICORI-Stufe 3 von 4, die Eruptionen betreffen aber den gesperrten Gipfel und die Flüsse im Norden. Eine Parkmeldung mit Datum nach dem 18. September liegt nicht vor – am Vortag OVSICORI und die ACG prüfen oder die Station anrufen: (506) 2666-5051.
Nicht im Nationalpark – dort ist Baden überall verboten, auch in den Thermalquellen von Santa María. Thermalbecken und Schlammbäder gibt es bei privaten Haciendas außerhalb der Parkgrenze, mit eigenem Eintritt.
Für den ersten Besuch Las Pailas: Dort liegen der Rundweg mit Fumarolen und Schlammtöpfen und die Wege zu den Wasserfällen. Santa María ist ruhiger, mit historischer Casona, kalten Schlammtöpfen und Campingplatz – und montags die Ausweichmöglichkeit, wenn Las Pailas zu ist.
Nein. Die aktuellen Ausbrüche sind Dampf- und Schlammexplosionen aus dem Kratersee am Gipfel, und der ist gesperrt. Auf den Besucherwegen sieht man Fumarolen, kochenden Schlamm und heiße Tümpel.
Ja. Bis Las Pailas fährt man etwa 45 bis 60 Minuten, der Rundweg dauert rund zwei Stunden. Mit Start um 8 Uhr passt zusätzlich ein Wasserfallweg (4–5 Stunden) in den Tag – der Sektor schließt um 15 Uhr.
Nein. Der Kraterweg ist seit einer Eruption im September 2011 gesperrt und bleibt es bei der aktuellen Aktivität. Wer die Sperre missachtet, riskiert seit April 2026 ein Bußgeld von rund ₡1,39 Millionen.
Ausschließlich online über serviciosenlinea.sinac.go.cr, und zwar für beide Sektoren. Man braucht ein Benutzerkonto, die Passnummern aller Besucher und eine Kreditkarte. An der Rangerstation wird seit August 2023 nichts mehr verkauft.
16,95 US-$ für ausländische Erwachsene (etwa 15 €) und 5,65 US-$ für Kinder von 2 bis 12 Jahren, jeweils inklusive Mehrwertsteuer. Camping in Santa María kostet 4 US-$ zusätzlich.
Las Pailas ist montags geschlossen und sonst von 8 bis 15 Uhr offen. Santa María ist von Donnerstag bis Montag von 8 bis 15:30 Uhr geöffnet, also dienstags und mittwochs zu.
Der Rundweg ist 3 km lang und dauert etwa zwei Stunden. Er führt an Fumarolen, kochenden Schlammtöpfen und einem Mini-Vulkan vorbei und ist der eigentliche Grund für den Besuch.
Wer Zeit und Kondition hat: ja, aber es sind 5 bzw. 4,3 km je Richtung und vier bis fünf Stunden hin und zurück. Man muss bis 12 Uhr starten, und Baden ist verboten.
Nein, alle geöffneten Wege sind markiert und dürfen allein begangen werden. Ein Naturführer hilft beim Entdecken von Tieren, ist aber freiwillig und nicht im Ticket enthalten.
Er steht als einziger Vulkan Costa Ricas auf OVSICORI-Stufe 3 von 4 und bricht derzeit mehrmals pro Woche aus. Für Parkbesucher an der Südflanke ist das Risiko gering; gefährlich sind der Gipfel und vor allem die Flusstäler im Norden, durch die heiße Schlammströme ohne Vorwarnung abgehen können.
Der Rundweg Las Pailas ja – kurz, abwechslungsreich und teilweise sogar rollstuhlgerecht. Kinder müssen aber hinter den Absperrungen bleiben, denn Schlamm und Dampf sind kochend heiß. Die Wasserfallwege sind für kleine Kinder zu lang.
Mit dem Mietwagen über Curubandé in knapp einer Stunde nach Las Pailas; der Sektor Santa María liegt 20 km von Liberia entfernt an einer eigenen Piste. In der Regenzeit empfiehlt die Parkverwaltung für Santa María ein Auto mit hoher Bodenfreiheit.
Nein. In den Thermalquellen von Santa María ist Baden zum Schutz empfindlicher Organismen verboten, ebenso an den Wasserfällen. Thermalbecken und Schlammbäder bieten private Haciendas außerhalb der Parkgrenze an.
Für alle vier gilt dieselbe Grundregel: Eintritt nur mit Onlineticket aus dem SINAC-System.
Quellen · abgerufen am 21.09.2026