Fagradalsfjall
Die erkalteten Lavafelder der Ausbrüche 2021 bis 2023, auf markierten Wegen ab den Parkplätzen P1 und P2. Kein Führer, keine Genehmigung, kein Eintritt. Vom kurzen Nátthagi-Weg (2 km) bis zur Tagestour nach Litli-Hrútur (18–20 km).
Seit 2021 reißt auf Reykjanes immer wieder die Erde auf. Zwölfmal bisher.
Heute ist es still. Unter Svartsengi sammelt sich das nächste Magma.
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Der letzte Ausbruch dauerte vom 16. Juli bis 5. August 2025. Der isländische Wetterdienst hält einen weiteren für das wahrscheinlichste Szenario; die Vorwarnzeit lag bisher zwischen 20 Minuten und gut vier Stunden. Deshalb gilt hier mehr als irgendwo sonst: am Morgen des Besuchs den Stand prüfen.
Die erkalteten Lavafelder der Ausbrüche 2021 bis 2023, auf markierten Wegen ab den Parkplätzen P1 und P2. Kein Führer, keine Genehmigung, kein Eintritt. Vom kurzen Nátthagi-Weg (2 km) bis zur Tagestour nach Litli-Hrútur (18–20 km).
Das Gebiet der neun Ausbrüche seit Dezember 2023 ist für die Öffentlichkeit gesperrt. Überall verboten: das Betreten der Lava – die Kruste kann dünn sein.
Der Ort ist seit 21. Oktober 2024 wieder frei zugänglich, auf eigene Verantwortung: auf den Wegen bleiben, Evakuierungsrouten merken. Bei Ausbruchsbeginn wird beides geräumt.
Glühende Lava gibt es derzeit nur in der Lava Show – dort wird echte Lava geschmolzen und in den Saal gegossen. Dazu Wanderungen mit Geologen über die jungen Lavafelder und der Lavatunnel Raufarhólshellir.
Werbelinks zu GetYourGuide: Bei einer Buchung erhalten wir eine Provision, der Preis bleibt gleich. Preise und Bewertungen vom 21.09.2026. Beginnt ein Ausbruch, ändern die Anbieter Routen kurzfristig – oder sagen ab.
Ohne Auto: Kein Linienbus zu den Parkplätzen belegt; ohne Auto bleibt die geführte Tour ab Reykjavík.
Mit dem Auto: Über Straße 43 (Grindavíkurvegur) bzw. Straße 427 (Suðurstrandarvegur) zu P1/P2 östlich von Grindavík; Kennzeichen bei Parka eingeben und bis 24 h nach Abfahrt zahlen. Nur auf den ausgewiesenen Plätzen parken.
Mai bis September: langes Tageslicht für die 4–20 km langen Wege und selten Schnee. Im Winter liegt auf den Höhen Schnee, und Safetravel gibt häufiger Sturmwarnungen mit der Empfehlung aus, nicht aufzusteigen. Unabhängig von der Jahreszeit am Morgen des Besuchs Safetravel-Warnungen und Gasprognose prüfen.
Stand 21.09.2026 gibt es keinen laufenden Ausbruch; der letzte endete am 5. August 2025. Der Boden unter Svartsengi hebt sich aber weiter.
Ja. Für die markierten Wege am Fagradalsfjall braucht man weder Guide noch Genehmigung.
Je nach Weg zwischen 2 km (Nátthagi) und 18–20 km hin und zurück. Der klassische Weg A ist 6–8 km je Richtung, also gut vier bis fünf Stunden gesamt.
Mai bis September: langes Tageslicht und selten Schnee. Im Winter gibt Safetravel häufiger Sturmwarnungen aus.
Die Wege sind frei. Das Parken auf P1 oder P2 kostet 1.000 ISK pro Pkw und Tag, zahlbar über Parka bis 24 Stunden nach dem Parken; sonst fallen 1.960 ISK Zuschlag an.
Ja, seit dem 21. Oktober 2024 ohne Kontrollposten. Der Aufenthalt geschieht auf eigene Verantwortung, man soll wegen Spalten auf den Wegen bleiben und sich die Evakuierungsrouten merken.
Nein, das ist ausdrücklich verboten – auch nach Ausbruchsende. Die Kruste kann dünn sein und darunter noch heißes Material liegen.
Bei ruhiger Lage auf den kurzen Wegen ja. Während eines Ausbruchs raten die Behörden wegen der Gase davon ab, und für Grindavík selbst sagt der Polizeichef, es sei kein sicheres Umfeld für Kinder.
Feste Wanderschuhe, warme Schichten und eine wasserdichte Außenschicht. Im Winter kommen Spikes und Stirnlampe dazu.
Der Polizeichef von Suðurnes zusammen mit dem Zivilschutz, auf Basis der Gefahrenkarte des Wetterdienstes. Aktuelle Hinweise stehen auf safetravel.is und in den Eruption News von visitreykjanes.is.
Stand September 2026 ist sie in Betrieb. Sie liegt aber in der Gefahrenzone Svartsengi und wird bei jedem neuen Magmaeinschub vorsorglich geräumt.
Ja, Stand 21.09.2026: Die Betreiberseite zeigt keinen Schließungshinweis, Tickets für den heutigen Tag waren buchbar. Es gelten die Winterzeiten 8–22 Uhr (21. August bis 31. Januar; ab 1. Februar 8–20 Uhr), das Wasser ist 30 Minuten vor Schluss zu verlassen. Der Eintritt «Comfort» kostet ab 86 €, «Premium» ab 108 €, «Signature» ab 133 €; Vorbuchung ist Pflicht. Die Lagune liegt in der Gefahrenzone Svartsengi hinter Schutzwällen und wird bei jedem neuen Magmaeinschub vorsorglich geräumt – kurzfristige Schließungen bleiben möglich, deshalb am Reisetag die Seite des Betreibers prüfen. Die Zufahrt läuft über den Grindavíkurvegur (Straße 43).
Stand 21.09.2026 läuft auf Island kein Ausbruch. Am nächsten dran ist das System Reykjanes/Svartsengi mit der Sundhnúkur-Kraterreihe: Der isländische Wetterdienst IMO führt es auf Alarmstufe 2 von 3 («erhöhte Unruhe», orange) und mit dem Flugfarbcode Gelb; der letzte Ausbruch dort dauerte vom 16. Juli bis 5. August 2025. Auf Stufe 1 (gelb, «Unruhe») stehen außerdem Bárðarbunga und Ljósufjöll; alle übrigen überwachten Vulkane – darunter Katla, Hekla, Grímsvötn und Askja – stehen auf Grün. Den aktuellen Stand liefert der IMO tagesaktuell.
Quellen · abgerufen am 21.09.2026