Vista do Rei und Boca do Inferno
Beide Aussichtspunkte sind rund um die Uhr zugänglich, kostenlos, mit Parkplatz. Vista do Rei ist barrierefrei und hat ein WC. Zur Boca do Inferno läuft man 15–20 Minuten von der Parkbucht an der EN9-1A.
Morgens liegt der Kessel offen da: zwei Seen, einer blau, einer grün.
Oben läuft man auf der Kante zwischen den Kratern.
Gegen Mittag kommt die Wolke – und alles ist weg.
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der Nebel kommt
Sete Cidades ist die 5 Kilometer weite Caldera am Westende von São Miguel, mit den Zwillingsseen Lagoa Azul und Lagoa Verde auf 260 Metern. Es gibt kein Ticket, keine Führerpflicht, keine Öffnungszeiten. CIVISA führt den Vulkan am 22.09.2026 ohne Alarm (V0). Die praktischen Hürden heißen Nebel, Parkplatz und eine Hotelruine, die man nicht betreten darf.
Beide Aussichtspunkte sind rund um die Uhr zugänglich, kostenlos, mit Parkplatz. Vista do Rei ist barrierefrei und hat ein WC. Zur Boca do Inferno läuft man 15–20 Minuten von der Parkbucht an der EN9-1A.
Beide Wege sind markiert und offen, beide enden unten im Dorf. PR3SMI ab Vista do Rei 7,5 km und 2 Stunden, PR4SMI über den Kraterrand 11,7 km und 3 Stunden. Sperrungen nur bei Unwetterwarnung, Stand auf trails.visitazores.com.
Privatgrund, Haupteingang zugemauert, Betreten verboten. Drinnen offene Aufzugsschächte und fehlende Geländer. Dass Besucher 2025/2026 trotzdem hineinkamen, ändert daran nichts.

Foto: José Luís Ávila Silveira/Pedro Noronha e Costa · Public domain
Man kommt über die ER9-2ª von Ponta Delgada herauf, 25 Minuten durch Weiden und Hortensienhecken, und plötzlich fehlt die Straße vor einem: Der Boden bricht 400 Meter tief weg in einen Kessel, in dem zwei Seen liegen. Der eine spiegelt den Himmel, der andere die Wände.
An der Vista do Rei stehst du neben dem grauen Klotz des Monte Palace und schaust auf beide Seen und die Brücke, die sie trennt. Vier Kilometer weiter östlich, an der Boca do Inferno, kommt noch ein dritter See dazu: die Lagoa de Santiago in ihrem eigenen kleinen Krater, tief unter der Felsnase, auf der du stehst.
Unten im Dorf ist der See ein Ufer mit Picknickplatz. Du kannst ein Kajak mieten und unter der Brücke hindurch von der blauen in die grüne Lagune paddeln. Oben auf dem Kraterrand ist es windig, ohne Schatten, und der Blick wechselt alle paar Minuten – Sonne, Wolke, Sonne.
Das ist die Sache mit Sete Cidades: Die Caldera macht ihr eigenes Wetter. Was um neun Uhr eine Postkarte ist, ist um elf eine weiße Wand. Deshalb steht der erste Tipp auf dieser Seite nicht beim Parken, sondern bei der Webcam.
Werbelinks zu GetYourGuide: Bei einer Buchung erhalten wir eine Provision, der Preis bleibt gleich. Preise und Bewertungen vom 22.09.2026. Ob die Seen zu sehen sind, entscheidet die Wolke – Touren fahren auch bei Nebel.

Foto: Jan Helebrant · CC0
Es gibt keine Reservierung und keine Gebühr. Was es gibt: einen Parkplatz mit Zeitlimit, ein Gebäude mit Betretungsverbot, einen Bus, der nicht dorthin fährt, wo alle hinwollen – und Nebel.
Direkt am Aussichtspunkt vor der Ruine steht ein kleiner Kurzparkplatz mit 20-Minuten-Limit – zum Fotografieren. Wer länger bleibt oder den PR3SMI geht, parkt am größeren Platz an der Kreuzung dahinter. Vormittags kommen die Tourbusse, also früh da sein.
Das Hotel ist Privatgrund. Der Haupteingang wurde zugemauert, drinnen fehlen Geländer, Aufzugsschächte stehen offen. Betreten ist verboten und lebensgefährlich. Der beste Blick auf die Ruine ist ohnehin von der Vista do Rei.
Die Linien 205–208 der Auto Viação Micaelense brauchen ab Ponta Delgada rund eine Stunde und enden im Dorf Sete Cidades auf 260 m. Zur Vista do Rei gibt es keinen Linienhalt: von unten 2 Stunden den PR3SMI hinauf oder Taxi.
Die Caldera zieht im Laufe des Vormittags zu. Vor der Fahrt die Webcam „Sete Cidades Cumeeiras“ auf spotazores.com prüfen und vor 10 Uhr oben sein. Ist es oben weiß, zuerst ins Dorf oder ans Ufer – unten scheint oft die Sonne.
| Aussichtspunkte Vista do Rei und Boca do Inferno, Wege PR3SMI und PR4SMI, Parkplätze, Seeufer | frei |
| Zweierkajak für eine Stunde bei Futurismo im Dorf, mit Schwimmweste und Versicherung, ab 5 Jahren | 15 € |
| Linienbus Ponta Delgada – Sete Cidades (Linien 205–208), etwa eine Stunde ins Dorf | Preis nicht veröffentlicht |
Beide Wanderwege sind linear und führen bergab ins Dorf. Wer zum Auto zurück will, muss den Weg wieder hinauf oder ein Taxi nehmen – das vorher klären.
| Miradouro da Vista do Rei (656 m) – an der ER9-2ª, Plattform mit Blick auf beide Seen und das Dorf, barrierefrei, WC | 15–30 Minuten · frei |
| Miradouro da Boca do Inferno (ca. 850 m) – von der Parkbucht „Lagoa do Canário“ an der EN9-1A durch den Wald zur Felsnase über der Lagoa de Santiago | 15–20 Minuten je Richtung · frei |
| PR3SMI Vista do Rei – Sete Cidades – 7,5 km über die Südwestflanke ins Dorf, leicht, linear, steiler und rutschiger Schlussabstieg | 2 Stunden · frei |
| PR4SMI Mata do Canário – Sete Cidades – 11,7 km über den Kraterrand, Aquädukt Muro das Nove Janelas, Pico da Cruz, Boca do Inferno, dann hinunter ins Dorf; mittel, ohne Schatten, oft Wind | 3 Stunden · frei |
| Kajak, Kanu oder SUP auf der Lagoa Azul – ab dem Seeufer im Dorf, unter der Brücke hindurch in die Lagoa Verde; Saison etwa Mai bis Oktober | 1 Stunde · 15 € je Zweierkajak |

Foto: Chris · CC BY-SA 2.0

Foto: Sergey Ashmarin · CC BY-SA 3.0
Ohne Auto: Auto Viação Micaelense, Linien 205–208 ab Ponta Delgada (Haltestelle 'Turismo' an der Uferstraße) nach Sete Cidades, ca. 1 Stunde, werktags laut Fahrplanauszügen fünf Fahrten (08:25, 10:40, 15:00, 17:30, 18:50), am Wochenende weniger, teils mit Umstieg in Várzea oder Ramal dos Mosteiros. Die Busse fahren ins Dorf, nicht zur Vista do Rei – von dort 2 Stunden zu Fuß den PR3SMI hinauf oder Taxi.
Mit dem Auto: Von Ponta Delgada auf der ER9-2ª über Relva und Feteiras hinauf zur Vista do Rei, ca. 20 km, 25–30 Minuten. Vista do Rei: kleiner Kurzparkplatz (20 Minuten) direkt am Aussichtspunkt, größerer Parkplatz an der Kreuzung dahinter; früh kommen, vormittags Busverkehr. Boca do Inferno: Schotterbucht an der EN9-1A ('Lagoa do Canário'). Dorf: kostenloser Parkplatz am Picknickplatz am Seeufer. Nichts Sichtbares im Wagen lassen.
Vor 10 Uhr morgens: Die Caldera hat ein eigenes Mikroklima und füllt sich im Laufe des Vormittags mit Wolken; klare Tage folgen oft auf Fronten mit Nordostwind. April bis Juni sind statistisch die verlässlichsten Monate (dazu Hortensienblüte ab Juni), September/Oktober die ruhigsten. Vor der Fahrt die Webcam 'Sete Cidades Cumeeiras' auf SpotAzores prüfen – bei Nebel oben lieber zuerst ins Dorf oder ans Ufer.

Foto: Diego Delso · CC BY-SA 4.0
Die Kraterrandstraße und die Forstwege um die Caldera sind das Revier der Buggy- und Quad-Anbieter. Wer lieber selbst tritt: E-Bikes gibt es im Dorf, mit GPS-Track.
Werbelinks zu GetYourGuide: Bei einer Buchung erhalten wir eine Provision, der Preis bleibt gleich. Preise und Bewertungen vom 22.09.2026.

Foto: JopkeB · CC BY-SA 4.0
Die Vista do Rei ist der bekannte, die Boca do Inferno der schönere: Von der Parkbucht „Lagoa do Canário“ an der EN9-1A läuft man 15–20 Minuten zur Felsnase und sieht drei Seen auf einmal. Beide sind frei.
Auf dem kleinen Platz direkt am Aussichtspunkt 20 Minuten. Für länger – etwa den PR3SMI – gibt es den größeren Parkplatz an der Kreuzung dahinter. Beide kostenlos.
Ja, mit den Linien 205–208 ab Ponta Delgada in etwa einer Stunde – aber nur ins Dorf. Zur Vista do Rei führt von dort der PR3SMI zwei Stunden bergauf, oder man nimmt ein Taxi. Ohne Auto ist eine Tour meist die einfachere Lösung.
Ja, CIVISA überwacht Sete Cidades als aktives System – in der Caldera brach es zuletzt 1439 aus, an den Flanken 1713 und 1811. Am 22.09.2026 steht kein Alarm an (V0), es gibt keine Fumarolen im Kessel und keine Einschränkungen.
Zuerst ins Dorf oder ans Seeufer, dort scheint oft die Sonne, wenn der Rand in der Wolke hängt. Und später noch einmal hinauf – die Wolke kommt und geht. Die Webcam „Sete Cidades Cumeeiras“ zeigt vorher, wie es aussieht.
Ja, alles ist offen, es gibt keine Sperrungen. CIVISA führt Sete Cidades am 22.09.2026 auf der niedrigsten Stufe (kein Alarm, V0). Gefährlich sind nur Absturzkanten am Kraterrand, rutschige Abstiege und die Hotelruine.
Nein. Aussichtspunkte, Straßen, Wanderwege, Parkplätze und Seeufer sind frei. Geld ausgeben kann man nur für Kajak, SUP oder Fahrrad im Dorf (ca. 15 € je Zweierkajak und Stunde) und für Touren.
Nein. Mit Mietwagen erreicht man beide Aussichtspunkte in 30 Minuten ab Ponta Delgada, die Wege PR3SMI und PR4SMI sind rot-gelb markiert. Touren lohnen sich nur, wenn man kein Auto hat oder mehrere Ziele der Insel an einem Tag sehen will.
Mit dem Auto etwa 20 km über die ER9-2ª zur Vista do Rei, 25–30 Minuten. Der Bus (Auto Viação Micaelense, Linien 205–208) braucht rund eine Stunde und fährt ins Dorf, nicht zum Aussichtspunkt.
Direkt am Aussichtspunkt vor der Hotelruine gibt es einen kleinen Kurzparkplatz (20 Minuten); ein größerer liegt an der Kreuzung dahinter am Start des PR3SMI. Vormittags kommen Tourbusse – früh da sein. Parken ist kostenlos, WC vorhanden.
Nein. Das Gebäude ist Privatgrund, der Zugang wurde zugemauert, das Betreten ist verboten und wegen offener Aufzugsschächte und fehlender Geländer lebensgefährlich. Der beste Blick auf die Ruine ist ohnehin von der Vista do Rei.
Von der Vista do Rei etwa 4 km auf der Kraterrandstraße (EN9-1A) bis zur Parkbucht 'Lagoa do Canário / Boca do Inferno', dann 15–20 Minuten zu Fuß durch den Wald zur Felsnase. Kostenlos; Schild mit Schrankenzeiten an der Forstzufahrt beachten.
PR3SMI von der Vista do Rei ins Dorf: 7,5 km, 2 Stunden, leicht. PR4SMI von der Mata do Canário über den Kraterrand ins Dorf: 11,7 km, 3 Stunden, mittel. Beide linear, beide mit steilem, rutschigem Schlussabstieg.
Kajak, Kanu und SUP mietet man am Seeufer im Dorf in der Saison (Futurismo 15 € je Zweierkajak/Stunde, ab 5 Jahren, Weste Pflicht). Das Ufer im Dorf ist flach; ein offizielles Badeverbot wurde nicht gefunden, eine Badeaufsicht gibt es aber nicht.
Ja: Aussicht ohne Anstrengung, Picknickplatz und flaches Ufer im Dorf, Kajak ab 5 Jahren. Am Kraterrand und an der Boca do Inferno Kinder an der Hand halten.
Am ehesten früh morgens vor 10 Uhr; die Caldera zieht im Laufe des Vormittags oft zu. April bis Juni gelten als verlässlichste Monate. Vorher Webcam 'Sete Cidades Cumeeiras' auf SpotAzores prüfen.
Schichten und Regenjacke, auch im Sommer – oben ist es windig und deutlich kühler als in Ponta Delgada. Für die Wanderwege feste Schuhe, für den Kraterrand Sonnenschutz, da es dort keinen Schatten gibt.
Quellen · abgerufen am 22.09.2026