Volcano·Guide
Der grüne Schlackenkegel Pico de Bandama auf Gran Canaria, davor der bewachsene Kraterrand der Caldera Blick vom Pico de Bandama in die Caldera de Bandama: steile Wände aus rotbraunem Lapilli, unten der grüne Kraterboden Blick vom Pico de Bandama nach Norden über Tafira und Las Palmas bis zum Atlantik

Caldera de Bandama

Von unten ein grüner Kegel zwischen Weinbergen.

Oben bricht der Boden weg: 200 Meter tief, einen Kilometer weit.

Und dahinter Las Palmas und das Meer.

Scrollen –
hinauf auf den Pico

Stand 22. September 2026Alles frei – kein Ticket, keine Reservierung, kein Führer

Zwanzig Minuten von Las Palmas liegt der jüngste Vulkan Gran Canarias. Mirador, Kraterrand und der Abstieg in die Caldera sind kostenlos und ohne Anmeldung zugänglich – die einzige Regel des Schutzgebiets: auf den markierten Wegen bleiben. Was Reservierung braucht, ist der Roque Nublo in der Inselmitte.

Offen
574m

Mirador Pico de Bandama

Straße bis zum Parkplatz am Gipfel, rund um die Uhr. Rundumblick über die Caldera, Las Palmas, die Nordostküste und die Inselmitte. Seit April 2024 dürfen keine Fahrzeuge über 3,5 t mehr hinauf.

Parken kostenlos0 €
Offen
170hm

Abstieg in die Caldera

Camino de Agustinito ab dem Caserío: gut eine Stunde hin und zurück, unten alte Höfe, Weinpresse und Getreidehöhlen. Am Tor stehen 8–17 Uhr; nach Presserecherchen wird es nicht mehr abgeschlossen.

ohne Ticket, ohne Führer0 €
Reservierung
1.813m

Roque Nublo (Nebenziel)

Seit Februar 2025 tagsüber nur mit kostenloser QR-Reservierung auf grancanariasenderos.com, höchstens 60 Personen je Stunde. Der alte Parkplatz ist aufgelöst – Shuttle ab Tejeda oder Cruz de Los Llanos.

Reservierung kostenlos0 €
Quellen: Patronato de Turismo de Gran Canaria (grancanaria.com), Gobierno de Canarias (ZEC ES7010012, Managementplan PG-GC-14 seit 04/2016), Cabildo de Gran Canaria (Fahrverbot über 3.500 kg seit 16.04.2024; Zugangsregel Roque Nublo seit 03.02.2025), Canarias7 (Tor am Abstieg, 07/2022). Bei Waldbrandalarm sperrt das Cabildo inselweit Wege – aktuelle Meldungen auf cabildo.grancanaria.com.
Blick von oben auf den Kraterboden der Caldera de Bandama: Felder, Palmen und die alten Höfe zwischen Büschen
Ganz unten haben bis ins 20. Jahrhundert Bauern gelebt. Der Weg führt genau dorthin.

Foto: Wolfgang Sauber · CC BY-SA 4.0

Das ErlebnisHinunter in den Trichter

Der Weg beginnt gepflastert und wird schnell zu Erde und lockerer Vulkanschlacke. Mit jeder Kehre schließen sich die Wände, der Wind bleibt oben, es wird still. Am Kraterboden stehen die Casa de los Marrero, eine alte Weinpresse, ein Dreschplatz und Höhlen aus vorspanischer Zeit – rundum 200 Meter Lapilli, darüber ein Kreis Himmel. Der Wiederaufstieg ist der anstrengende Teil: 170 Höhenmeter in der Sonne, deshalb morgens gehen.

Werbelinks zu GetYourGuide: Bei einer Buchung erhalten wir eine Provision, der Preis bleibt gleich. Preise und Bewertungen vom 22.09.2026. Für Bandama selbst braucht niemand eine Tour – die Angebote lohnen sich, wenn du ohne Auto bist oder Stadt, Garten und Krater an einem Tag verbinden willst.

Alte steinerne Weinpresse mit Holzbalken vor einer weiß-roten Hofmauer am Kraterboden der Caldera de Bandama
Die Weinpresse am Kraterboden: Hier begann im 16. Jahrhundert der Weinbau Gran Canarias – auf Lapilli, gepflanzt von einem Flamen namens van Damme.

Foto: AndyScott · CC0

Die RegelWas gilt – und was nicht

Bandama ist Monumento Natural und europäisches Schutzgebiet, aber ohne Eintritt, Kontingent oder Führerpflicht. Die wenigen Regeln stehen am Weg.

1

Auf dem Weg bleiben

Der Lapilli-Boden bricht, Tafeln warnen vor Steinschlag an den Kraterwänden. Über Absperrungen am Rand nicht hinaus – das ist die einzige Regel, die das Cabildo durchsetzt.

2

Tor 8–17 Uhr

So steht es am Beginn des Abstiegs. Laut Canarias7 (2022) wird das Tor faktisch nicht mehr verschlossen. Verlass dich nicht darauf: vor 17 Uhr oben sein.

3

Waldbrandalarm = Sperrung

Bei Alerta por incendios sperrt das Cabildo de Gran Canaria im Sommer inselweit Wege und Erholungsgebiete, kurzfristig und ohne Ausnahme.

4

Keine Busse über 3,5 t

Seit 16.04.2024 ist die Straße zum Pico für Fahrzeuge über 3.500 kg gesperrt – auch für Wohnmobile dieser Klasse. Fußgänger und Radfahrer sind frei.

Offizielle Preise · Stand 09/2026
Eintritt Caldera, Kraterrand und Miradorfrei
Parken am Mirador Pico de Bandama und am Caseríokein Entgelt belegt
Roque Nublo: Reservierung über grancanariasenderos.comfrei
Roque Nublo: Shuttle Global Linie 18 ab Tejeda / Cruz de Los LlanosGlobal-Normaltarif
Quellen: Gobierno de Canarias (biodiversidadcanarias.es, Normas de Conservación), Cabildo de Gran Canaria (Consejería de Medio Ambiente; Roque-Nublo-Regelung). Den Fahrpreis der Buslinie 311 konnten wir nicht belegen; er liegt im Global-Normaltarif.
Der Wanderweg am Rand der Caldera de Bandama zwischen Agaven und Büschen, dahinter die Kraterwand
Der Rand: 3,2 Kilometer einmal herum, an einigen Stellen ausgesetzt – und am Golfplatz vorbei, dem ältesten Spaniens.

Foto: Wolfgang Sauber · CC BY-SA 4.0

WegeHinunter, herum, hinauf

Drei Möglichkeiten, alle ab dem Caserío de Bandama an der GC-802 – dort hält auch der Bus.

Die Wege · Stand 09/2026
Abstieg in die Caldera (Camino de Agustinito) · ab Tor am CaseríoRund 170 m hinunter und wieder hinauf, etwa 1 Stunde reine Gehzeit, mit Runde am Kraterboden 1,5–2 Stunden. Anfang gepflastert, dann Erde und Lapilli, teils rutschig. Kostenlos.
Rundweg auf dem Kraterrand (Borde de la Caldera)3,2 km, etwa 1 Stunde 20 Minuten, mittlere Schwierigkeit wegen ausgesetzter Stellen. Mit dem Abstieg als große Runde: 7,5 km, rund 3 Stunden, 380 Höhenmeter.
Straße zum Mirador Pico de Bandama (574 m)Vom Kreisel Monte Lentiscal über La Atalaya und das Caserío, etwa 20 Minuten Fahrt ab Las Palmas. Zu Fuß vom Caserío 30–40 Minuten auf der Straße. Parken oben kostenlos.
Quellen: Tourismus der Kanaren (holaislascanarias.com), Patronato de Turismo de Gran Canaria, IGME (Inventar geologischer Stätten IC3030: Abstieg nur zu Fuß, nicht rollstuhltauglich).
Panorama vom Mirador Pico de Bandama: die kreisrunde Caldera de Bandama, dahinter Tafira, Las Palmas und das Meer
Vom Mirador siehst du den ganzen Trichter auf einmal – und wie nah die Stadt schon herangerückt ist.

Foto: H. Zell · CC BY-SA 3.0

Gut zu wissenAnreise, beste Zeit, Tipps

Anreise

Ohne Auto: Global-Linie 311 Las Palmas (Estación San Telmo) – Tafira – Jardín Canario – Bandama – Santa Brígida, werktags etwa stündlich (5:55–20:55 ab San Telmo), samstags/feiertags etwa alle zwei Stunden. Haltestelle Bandama am Caserío, direkt am Beginn des Abstiegs; zum Mirador muss man zu Fuß weiter. Ab Santa Brígida rund 12 Minuten.

Mit dem Auto: Über die GC-4/GC-15 bis Monte Lentiscal, dann GC-802 durch Weinberge zum Caserío de Bandama und weiter zum Pico. Parkplätze am Caserío (auch beim Golfclub) und am Mirador, kostenlos, an Wochenenden voll. Fahrzeuge über 3.500 kg dürfen seit April 2024 nicht mehr zum Pico. Das Cabildo plant eine Sperrung der Gipfelstraße für Privatverkehr mit Shuttlebus (Plan Integral, seit 2019 angekündigt, 2024 erneut bestätigt, Stand 09/2026 nicht umgesetzt).

  • Ab Las Palmas de Gran Canaria · 20 Minuten Auto, etwa 40 Minuten Bus
    Auto über GC-4 und GC-802 oder Bus 311
  • Ab Maspalomas / Playa del Inglés · etwa 1 Stunde Auto
    GC-1 bis Las Palmas, dann GC-4/GC-802; per Bus Umstieg in Las Palmas (San Telmo) auf 311
  • Ab Flughafen Gran Canaria · etwa 30 Minuten
    GC-1 Richtung Las Palmas, Ausfahrt Telde/Tafira oder über Monte Lentiscal

Beste Zeit

Vormittags vor 11 Uhr: kühler für den Wiederaufstieg, die Passatwolke hängt dann meist noch nicht über der Inselmitte, und Parkplätze am Caserío sind frei. Klarste Fernsicht im Winter nach Regen; Frühjahr für die Blüte im Krater. Sommernachmittage meiden (Hitze, Waldbrandwarnungen). Sonnenuntergang vom Mirador ist beliebt, dann kein Abstieg mehr.

Für wen es passt

Kinder
Der Mirador ist für alle machbar. Der Abstieg ist kurz, aber steil und rutschig – mit Kindern ab Grundschulalter gut, Kinderwagen ausgeschlossen.
Mindestalter
keines
Kondition
Gering für Mirador und Rand, mäßig für den Abstieg: 170 Höhenmeter hinunter und wieder hinauf, in der Sonne anstrengend.
Herz und Atemwege
keine offiziellen Einschränkungen; der Wiederaufstieg ist der anstrengende Teil
Rollstuhl
Mirador vom Parkplatz aus erreichbar; Abstiegsweg laut IGME-Inventar nicht rollstuhltauglich
Hunde
Keine Bandama-spezifische Regel belegt; in kanarischen Schutzgebieten üblich: angeleint.
Kleidung
Sonnenschutz, Kopfbedeckung, Wasser; am Rand kann es windig sein
Schuhe
Wanderschuhe mit Profil – der Lapilli-Boden im Abstieg ist locker

Tipps, die man vor Ort braucht

  • Erst hinunter, dann hinauf: morgens in die Caldera, danach mit dem Auto oder zu Fuß auf den Pico – umgekehrt steht man mittags in der Hitze im Krater.
  • Wasser mitnehmen, im Krater gibt es keine Quelle für Besucher und keinen Kiosk.
  • Am Kraterrand nicht über die Absperrungen – der Lapilli-Boden bricht, und das Cabildo warnt ausdrücklich vor Steinschlag.
  • Wer ohne Auto kommt: Bus 311 bis Haltestelle Bandama, den Abstieg machen und über die Straße zum Mirador laufen; die Rückfahrt am Fahrplan prüfen, samstags fährt der Bus nur alle zwei Stunden.
  • Mit Wohnmobil oder Kleinbus über 3,5 t nicht zum Pico fahren – Fahrverbot seit April 2024, Wendemöglichkeit oben knapp.
  • Für die Runde um den Rand Golfbälle beachten: der Weg führt am Platz entlang.
  • Roque Nublo am selben Tag? Dort vorher reservieren (kostenlos, QR), sonst zwischen 9 und 17 Uhr kein Zugang.
  • Im Sommer die Waldbrandwarnungen des Cabildo lesen; bei Alarm sind Wege inselweit gesperrt.

Kurze Geschichte

  • Der Eruptionskomplex Bandama entstand in mehreren Phasen; der Beginn wird auf 4.000–5.000 Jahre vor heute gelegt, die letzte datierte Eruption (IGME) auf 1970 ± 70 Jahre vor heute – die jüngste Gran Canarias.
  • Die Caldera ist geologisch ein Maar: Magma traf auf Grundwasser, die phreatomagmatischen Explosionen rissen den rund 1.000 m weiten, über 200 m tiefen Trichter auf; der Pico ist der strombolianische Schlackenkegel derselben Phase.
  • Der Name geht auf den flämischen Kaufmann Daniel van Damme zurück, der im 16. Jahrhundert Land erwarb und auf den Lapilli-Hängen Reben pflanzte.
  • Im Kraterboden lebten bis ins 20. Jahrhundert Bauern (Casa de los Marrero); Weinpresse, Dreschplatz und Getreidehöhlen aus vorspanischer Zeit sind noch zu sehen. Der letzte Bewohner, Agustín Hernández ('Agustinito'), gab dem Abstiegsweg den Namen.
  • Am Kraterrand liegt der Real Club de Golf de Las Palmas, 1891 gegründet und der älteste Golfclub Spaniens.
  • 1994 wurde Bandama mit der Ley 12/1994 zum Monumento Natural erklärt, 2009 zur Zona Especial de Conservación.
  • Das Haus am Mirador war 2018 wegen Hangrutschen geschlossen und wurde für rund 69.000 Euro saniert; vor der Schließung zählte das Patronato dort 200.000 Besucher im Jahr, das Monumento Natural insgesamt rund 400.000.
  • 2024 ließ das Cabildo Wege, Stufen, Geländer und Beschilderung erneuern, die Toiletten am Mirador wieder öffnen und verbot Fahrzeuge über 3.500 kg auf der Gipfelstraße.
Das Caserío de Bandama mit weißen Häusern und Palmen, dahinter der Pico de Bandama unter Wolken
Das Caserío: Bushaltestelle, Restaurants, Beginn des Abstiegs – und der Kegel dahinter, auf den die Straße führt.

Foto: Basotxerri · CC BY-SA 4.0

NebenzielRoque Nublo am selben Tag

Etwa eine Stunde Fahrt trennt Bandama vom Wahrzeichen der Inselmitte. Seit dem 3. Februar 2025 regelt das Cabildo den Zugang zum Roque Nublo – wer ohne Reservierung kommt, steht tagsüber vor verschlossener Tür.

1

Vorher reservieren

Kostenlos auf grancanariasenderos.com (Link über das Cabildo), QR-Code aufs Handy. Höchstens 60 Personen je Stunde, tagsüber bis 17 Uhr – das Cabildo nennt 10 Uhr als Beginn, Presseberichte zum Start 9 Uhr.

2

Shuttle statt Parkplatz

Der Parkplatz an der Degollada de La Goleta ist aufgelöst. Parken in Tejeda oder an der Cruz de Los Llanos, dann Global-Linie 18 alle 30 Minuten zwischen 9:30 und 18 Uhr. Ab Las Palmas Linien 303/305.

3

45 Minuten Weg

Ab La Goleta rund 1,5 km bis zum Fuß des Monolithen (1.813 m). Hunde angeleint. Bei Waldbrandalarm setzt das Cabildo die Reservierungen aus.

Quellen: Cabildo de Gran Canaria (Zugang Roque Nublo, Shuttle Linie 18), Atlántico Hoy vom 03.02.2025 (erster Tag der Regelung).

Werbelinks zu GetYourGuide: Bei einer Buchung erhalten wir eine Provision, der Preis bleibt gleich. Preise und Bewertungen vom 22.09.2026. Bei geführten Roque-Nublo-Touren kümmert sich der Anbieter um die Reservierung – vor dem Buchen nachfragen.

Der Basaltmonolith Roque Nublo über dem Dorf Tejeda in der Inselmitte von Gran Canaria
Der Roque Nublo über Tejeda: seit 2025 nur noch mit QR-Code – aber der ist kostenlos.

Foto: Rvr · CC BY-SA 4.0

Veraltet im NetzWas anderswo falsch steht

„Bandama ist eine Caldera, die durch Einsturz entstand.“
Der Name täuscht. Geologisch ist es ein Maar: Magma traf auf Grundwasser, die Explosionen rissen den Trichter auf (IGME, Wikipedia).
„Der letzte Ausbruch war vor 5.000 Jahren.“
Das ist der Beginn des Komplexes. Die jüngste datierte Eruption liegt nur rund 2.000 Jahre zurück (IGME-Inventar IC3030) – die jüngste Gran Canarias.
„Der Abstieg ist nur von 8 bis 17 Uhr möglich, danach ist das Tor zu.“
Die Zeiten stehen am Tor; tatsächlich wird es laut Canarias7 (2022) nicht mehr abgeschlossen. Trotzdem vor 17 Uhr oben sein – Sperrungen kann das Cabildo jederzeit verhängen.
„Mit dem Reisebus bis zum Mirador.“
Seit 16.04.2024 sind Fahrzeuge über 3.500 kg auf der Straße zum Pico verboten.
„Es gibt ein Besucherzentrum mit Ausstellung am Pico.“
Das Haus am Mirador ist eine Tourist-Info des Patronato; ein Interpretationszentrum ist seit Jahren nur geplant.

Kurz gefragtVor dem Abstieg

Kostet die Caldera de Bandama Eintritt?

Nein. Mirador, Kraterrand und der Abstieg in die Caldera sind frei, es gibt weder Ticket noch Reservierung. Auch das Parken am Caserío und oben am Pico kostet nichts.

Kann ich ohne Führer in die Caldera de Bandama hinuntersteigen?

Ja. Der Camino de Agustinito ist ein markierter, öffentlicher Wanderweg. Das Cabildo hat 2024 Stufen, Geländer und Wegweiser erneuert – du musst nur auf dem Weg bleiben.

Wie komme ich mit dem Bus nach Bandama?

Mit der Global-Linie 311 ab Estación San Telmo in Las Palmas Richtung Santa Brígida, werktags etwa stündlich (5:55–20:55), samstags und feiertags etwa alle zwei Stunden. Haltestelle Bandama am Caserío, direkt am Beginn des Abstiegs.

Wie lange dauert die Wanderung in die Caldera de Bandama?

Etwa eine Stunde für Ab- und Aufstieg zusammen, mit Runde am Kraterboden 1,5–2 Stunden. Die große Runde mit Kraterrand hat 7,5 km und braucht rund drei Stunden.

Ist die Caldera de Bandama aktuell geöffnet?

Stand 22.09.2026 sind keine Sperrungen bekannt. Bei Waldbrandwarnungen sperrt das Cabildo de Gran Canaria kurzfristig – aktuelle Meldungen auf cabildo.grancanaria.com.

Brauche ich für den Roque Nublo eine Reservierung?

Ja, tagsüber bis 17 Uhr: kostenlos mit QR-Code über grancanariasenderos.com, höchstens 60 Personen je Stunde. Parken in Tejeda oder an der Cruz de Los Llanos, dann Shuttle Linie 18.

Wie lange dauert der Abstieg in die Caldera?

Etwa 170 Höhenmeter hinunter: rund eine Stunde für Ab- und Aufstieg zusammen, plus Zeit unten am alten Hof. Die 7,5-km-Runde mit Kraterrand braucht etwa drei Stunden.

Ist der Abstieg für Kinder geeignet?

Für Kinder, die eine Stunde auf steilem, rutschigem Untergrund laufen, ja. Kinderwagen und Rollstuhl scheiden aus; der Mirador oben ist dagegen für alle erreichbar.

Welche Schuhe brauche ich?

Feste Schuhe mit Profil. Nach dem gepflasterten Anfang ist der Weg Erde und Vulkanschlacke, der Wiederaufstieg in der Sonne anstrengend – Wasser und Kopfbedeckung einpacken.

Kann ich mit dem Auto bis zum Mirador Pico de Bandama fahren?

Ja, die Straße führt bis zum Parkplatz auf 574 m. Fahrzeuge über 3.500 kg sind seit April 2024 verboten; langfristig will das Cabildo die Gipfelstraße für Privatautos schließen und Shuttles einsetzen, umgesetzt ist das Stand September 2026 nicht.

Ist der Vulkan Bandama gefährlich?

Vulkanisch nein – der letzte Ausbruch liegt rund 2.000 Jahre zurück, und die Kanaren-Ampel steht für Gran Canaria auf Grün. Gefahren sind Steinschlag an den Wänden, Hitze und im Sommer Waldbrandalarm mit Wegsperrungen.

Wann ist die beste Tageszeit?

Vormittags: Der Abstieg ist dann noch kühl, die Sicht vom Pico meist klar, und die Parkplätze sind frei. Nachmittags schiebt sich oft die Passatwolke über die Inselmitte.

Kann ich Bandama und Roque Nublo an einem Tag machen?

Ja, etwa eine Stunde Fahrt trennt beide. Für den Roque Nublo zwischen 9 und 17 Uhr vorher kostenlos reservieren (grancanariasenderos.com) und den Shuttle ab Tejeda oder Cruz de Los Llanos nutzen – der alte Parkplatz existiert nicht mehr.

Gibt es oben ein Restaurant oder Toiletten?

Am Mirador wurden die Toiletten 2024 wieder in Betrieb genommen; am Caserío gibt es Restaurants und Bodegas. Im Krater selbst gibt es nichts.

Quellen · abgerufen am 22.09.2026