Volcano·Guide
Luftbild des Diamond Head auf Oʻahu: ein geschlossener, grün bewachsener Kraterring direkt an der Küste, dahinter Honolulu und die Koʻolau-Berge Gelb markierte Betonstufen am Diamond Head Summit Trail führen zwischen Tuffwänden steil hinauf zu einem Tunneleingang Blick vom Gipfel des Diamond Head auf die Hochhäuser und den Strand von Waikīkī mit türkisfarbenem Wasser

Diamond Head

Von oben ist er ein fast geschlossener Ring aus Tuff, direkt am Meer.

Hinein geht es durch einen Tunnel, hinauf über Stufen – ohne Schatten.

Oben liegt Waikīkī unter dir. Glut gibt es hier keine: Dieser Krater ist seit Hunderttausenden Jahren still.

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Stand 21. September 2026Diamond Head heute: täglich 6–18 Uhr, für Urlauber nur mit Reservierung

Wer nicht in Hawaii wohnt, kommt ohne vorab gebuchtes Zeitfenster nicht einmal durch den Zufahrtstunnel. Wegen Hurrikan Lala war das Monument ab Mitte August 2026 geschlossen; ein Reiseportal meldet die Wiedereröffnung zum 9. September 2026 – eine Bestätigung der Parkverwaltung lag uns dazu nicht vor. Aktuelle Hinweise stehen oben auf der Parkseite des DLNR.

Nur mit Reservierung
6–18Uhr

Eintritt für Besucher von außerhalb Hawaiis

Eintritt gibt es nur online, für ein festes Zeitfenster, bis zu 30 Tage im Voraus. Eine Kasse vor Ort gibt es nicht, Bargeld wird nicht angenommen. Kinder bis 3 Jahre sind frei.

pro Person (ca. 4,30 €)5 USD
Nur mit Parkfenster
2Std.

Parken im Krater

Sehr wenige Stellplätze, buchbar als Zwei-Stunden-Fenster ab 6 Uhr. Zum Ende des Fensters musst du wieder draußen sein. Ohne Auto buchst du «Entry only» und kommst zu Fuß, mit Bus oder Taxi.

pro Fahrzeug (ca. 8,60 €), plus Eintritt10 USD
Geschlossen
18Uhr

Tor zu – und zwei Schließtage

Das letzte Zeitfenster beginnt um 16:00 Uhr, spätestens um 16:30 Uhr musst du eingelassen sein. Um 18 Uhr werden die Tore verschlossen; wer danach im Krater angetroffen wird, kann strafrechtlich verfolgt werden.

ganz geschlossen: 25. Dezember und 1. Januar
Quellen: Reservierungsportal gostateparks.hawaii.gov/diamondhead (direkt gelesen am 21.09.2026) · DLNR Division of State Parks, Parkseite mit Sturmhinweis vom 27.08.2026. Wichtig zur Beleglage: dlnr.hawaii.gov blockierte den direkten Abruf; ausgewertet wurden die Archivkopien der Wayback Machine (Parkseite vom 07.09.2026, Wegseite vom 16.08.2026, Pressemitteilung vom 18.07.2026). Tickets für Schließtage erstattet die Parkverwaltung laut diesem Hinweis automatisch, abzüglich Servicegebühren.
Metalltreppe am Diamond Head Summit Trail mit Wanderern, dahinter der grüne Kraterboden, der Kraterrand und das Meer
Kein Rauch, kein Schwefel. Ein grüner Kessel, ein Geländer – und die Sonne im Nacken.

Foto: Daniel Ramirez · CC BY 2.0

Das ErlebnisDie Diamond-Head-Wanderung: kurz, steil, ohne Schatten

Diamond Head – hawaiisch Lēʻahi – ist ein Tuffkegel am Ende des Strands von Waikīkī. Er entstand in einer einzigen explosiven Eruption und ist seitdem still. Hier gibt es keine Glut, keine Fumarolen, keine Warnstufe. Was es gibt: einen Armeeweg von 1908 und den Blick über Honolulu.

Der Weg beginnt auf dem Kraterboden, die ersten 0,2 Meilen auf Beton. Dann wird der Tuff uneben, die Serpentinen ziehen den Innenhang hinauf. Es folgen steile Treppen und ein beleuchteter, 69 Meter langer Tunnel; das letzte Zehntel der Meile besteht nur noch aus Stufen. Oben steht die Feuerleitstelle von 1911, von der aus die Küstenartillerie gelenkt wurde.

1,3 Kilometer je Richtung, 171 Höhenmeter: Das klingt nach wenig, und es ist auch keine Bergtour. Aber die Parkverwaltung nennt den Weg selbst «steil und anstrengend», das Gelände heiß und trocken. Wasser, Hut und gute Laufschuhe sind keine Übertreibung.

Vom Gipfel siehst du Waikīkī, den Leuchtturm von 1917 an der Küste unter dir und im Winter mit etwas Glück vorbeiziehende Buckelwale.

Werbelinks zu GetYourGuide: Bei einer Buchung erhalten wir eine Provision, der Preis bleibt gleich. Preise und Bewertungen vom 21.09.2026. Das Angebot ist klein. Gewerbliche Anbieter buchen ihre Einlässe über ein eigenes Portal der Parkverwaltung; ob Eintritt und Reservierung im Preis enthalten sind, steht in der jeweiligen Leistungsbeschreibung – vor dem Buchen prüfen. Selbst organisiert kostet der Besuch 5 USD pro Person.

Die Regel seit 12. Mai 2022Diamond Head Reservierung und Tickets: So buchst du

Es gibt genau eine offizielle Stelle: gostateparks.hawaii.gov/diamondhead. Einwohner Hawaiis kommen mit staatlichem Ausweis ohne Reservierung und kostenlos hinein – ihre Begleiter von außerhalb nicht.

  1. Bis 30 Tage vorherFrüh buchen, wenn es der Morgen sein soll

    Das Portal nennt 30 Tage Vorlauf. Eine Uhrzeit der täglichen Freischaltung nennt es nicht. Das Fenster ab 6 Uhr ist am begehrtesten und zuerst weg; die Parkverwaltung lenkt Besucher bewusst auf den Nachmittag.

  2. Im PortalTicketart wählen

    «Parking and entry» für alle, die im Krater parken wollen, «Entry only» für Fußgänger, Bus- und Taxifahrer. Pro Buchung bis zu 15 Eintritte. Auch wer nicht mitwandert, braucht ein Eintrittsticket. Bezahlt wird nur mit Karte.

  3. Im PortalZeitfenster wählen

    Parker buchen Zwei-Stunden-Fenster (zwei hintereinander sind möglich), Fußgänger Ein-Stunden-Einlassfenster und dürfen danach bis 18 Uhr bleiben. Diese Längen stammen aus der Pressemitteilung von 2022, die Nachjustierungen ankündigt – maßgeblich ist, was der Buchungsdialog anzeigt.

  4. Am Tag selbstIn den ersten 30 Minuten da sein

    Wer später als 30 Minuten nach Beginn seines Fensters kommt, kann abgewiesen werden – ohne Erstattung. QR-Code vorher offline speichern, kontrolliert wird am Eingang.

  5. 16:00 / 16:30 UhrLetztes Fenster, letzter Einlass

    Das letzte buchbare Fenster beginnt um 16:00 Uhr. 16:30 Uhr ist nur der späteste Zeitpunkt, zu dem du mit diesem Ticket noch eingelassen wirst.

  6. Pläne geändert?Umbuchen bis zum Vortag, Geld zurück bis 3 Tage vorher

    Erstattung gibt es nur bei Stornierung mindestens drei Tage vor dem Termin, abzüglich 5 USD und Servicegebühr. Umbuchen geht bis Mitternacht Hawaii-Zeit am Vortag, soweit Plätze frei sind. Regen ist kein Erstattungsgrund – nur eine offizielle Parkschließung.

Offizielle Preise · Stand 09/2026 · nur Kartenzahlung
Eintritt für Besucher von außerhalb Hawaiis, pro Person · Kinder bis 3 Jahre frei5 USD (ca. 4,30 €)
Parken im Krater, nicht-gewerbliches Fahrzeug10 USD (ca. 8,60 €)
Einwohner Hawaiis mit staatlichem Ausweis oder Führerschein: Eintritt und Parken0 USD
Stornogebühr bei Rückgabe mindestens 3 Tage vorher5 USD (ca. 4,30 €) plus Servicegebühr
Quellen: Reservierungsportal, Seiten Start, About und FAQ (21.09.2026) · DLNR-Pressemitteilung NR22-055 vom 25.04.2022 (Archivkopie vom 18.07.2026). Die Höhe der Servicegebühren und ein Tageskontingent veröffentlicht die Parkverwaltung nicht. Euro-Werte gerundet mit EZB-Kurs von Anfang 09/2026.

Auto oder nichtDiamond Head Parken oder «Entry only»?

«Entry only» – zu Fuß, mit Bus oder Taxi

Günstiger, und du hast keinen Zeitdruck beim Verlassen: Nach dem Einlass darfst du bis 18 Uhr bleiben. Vom Eingang an der Diamond Head Road (zwischen Makapuʻu Avenue und 18th Avenue) gehst du durch den Tunnel in den Krater.

pro Person5 USD

«Parking and entry» – mit dem Mietwagen

Der Parkplatz liegt direkt am Beginn des Wegs, hat aber sehr wenige Plätze. Das Fenster endet hart nach zwei Stunden; wer oben trödeln will, bucht zwei Fenster hintereinander. Wildparken in den Wohnstraßen will die Parkverwaltung ausdrücklich eindämmen.

zwei Personen, ein Auto20 USD

Der Weg hinaufDiamond Head Summit Trail: 1,3 km, 171 Höhenmeter, Treppen und Tunnel

Die Parkverwaltung veranschlagt 1,5 bis 2 Stunden für hin und zurück, das Reservierungsportal 60 bis 90 Minuten. Eingestuft ist der Weg als mittelschwer. Mountainbikes, Hunde und offenes Feuer sind verboten.

1

Beton

Die ersten 0,2 Meilen (gut 300 Meter) ab dem Parkplatz auf dem Kraterboden sind betoniert und flach ansteigend.

2

Serpentinen im Tuff

Danach wird der Boden uneben. Viele Kehren führen den Innenhang hinauf – heiß, trocken, kaum Schatten.

3

Treppen und Tunnel

Steile Treppen führen in einen beleuchteten Tunnel von 69 Metern (225 Fuß) Länge.

4

Nur noch Stufen

Das letzte Zehntel der Meile besteht aus Stufen bis zur Feuerleitstelle von 1911 am Kraterrand.

Drei Wege in den Krater · Stand 09/2026
Diamond Head Summit Trail · vom Parkplatz auf dem Kraterboden zum Gipfel · ganzjährig 6–18 Uhr, letzter Einlass 16:30 Uhr1,3 km je Richtung · 171 m
Zu Fuß oder per Bus ab Waikīkī («Entry only») · Ein-Stunden-Einlassfenster, keine feste Ausgangszeit · Buslinien und Fahrpreis vorab auf thebus.org prüfen5 USD pro Person
Mit dem Auto in den Krater («Parking and entry») · einzige Zufahrt durch den Tunnel · Parkfenster 2 Stunden, höchstens zwei hintereinander10 USD + 5 USD pro Person
Quelle: DLNR, Seite «Diamond Head Summit Trail» (Archivkopie der Wayback Machine vom 16.08.2026, weil dlnr.hawaii.gov den direkten Abruf blockierte) · Reservierungsportal, FAQ. Gruppen ab 25 Personen brauchen zusätzlich eine Wandergenehmigung. Entfernung und Gehzeit ab Waikīkī sind in den Primärquellen nicht angegeben; wir nennen deshalb keine.
Straße zum Zufahrtstunnel des Diamond Head: ein dunkles Tunnelportal in der steilen, braunen Tuffwand des Kraters
Ein Krater mit Türsteher: Es gibt genau einen Weg hinein – und um 18 Uhr wird er verschlossen.

Foto: Daniel Ramirez · CC BY 2.0

Gut zu wissenAnreise ab Waikīkī, beste Zeit, Sonnenaufgang, Tipps

Sonnenaufgang am Diamond Head heißt: das Fenster ab 6 Uhr buchen. Früher öffnet das Tor nicht – ob die Sonne dann schon über dem Horizont steht, hängt von der Jahreszeit ab.

Anreise

Ohne Auto: Ab Waikīkī fahren laut Reiseportalen die Linien 2 und 23 von TheBus ab der Kūhiō Avenue zur Haltestelle an der Diamond Head Road nahe dem Kapiʻolani Community College; von dort geht man bergauf durch den Tunnel in den Krater. Liniennummern, Takt und Fahrpreis vor der Fahrt auf thebus.org prüfen.

Mit dem Auto: Einfahrt an der Diamond Head Road zwischen Makapuʻu Avenue und 18th Avenue; der Parkplatz liegt im Krater, erreichbar nur durch den einzigen Zufahrtstunnel. Parken nur mit gebuchtem Parkfenster (10 USD). Die Parkverwaltung will mit dem System ausdrücklich auch das Wildparken in den Wohnstraßen rund um den Krater eindämmen.

  • Ab Waikīkī
    zu Fuß, mit TheBus (Linien 2/23 laut Reiseportalen), Taxi/Fahrdienst oder Mietwagen mit Parkreservierung

Beste Zeit

Das Fenster ab 6 Uhr ist wegen des Sonnenaufgangslichts und der Kühle am begehrtesten und zuerst ausgebucht. Die Parkverwaltung selbst empfiehlt den weniger vollen Nachmittag – dann ist es allerdings heiß und schattenlos, und um 16 Uhr beginnt das letzte Fenster. Im Winter lassen sich vom Gipfel laut DLNR mit etwas Glück vorbeiziehende Buckelwale sehen. Wer an Feiertagen plant: 25.12. und 1.1. sind zu.

Für wen es passt

Kinder
Geeignet für Kinder, die Treppen steigen können; Kinder bis 3 Jahre zahlen nichts. Kein Schatten, daher früh gehen und Wasser mitnehmen.
Mindestalter
keines
Kondition
Kurz, aber laut DLNR «steil und anstrengend»: 171 Höhenmeter auf 1,3 km, am Ende nur noch Stufen. Normale Grundfitness genügt, Pausen einplanen.
Höhe
Kein Thema – der Gipfel liegt nur gut 200 m über dem Meer.
Rollstuhl
Die Einrichtungen auf dem Kraterboden (Kiosk, Toiletten, Ausstellung) sind laut DLNR barrierefrei. Der Gipfelweg ist es nicht: sehr steil, uneben, mit Treppen.
Hunde
Im gesamten State Monument verboten, ausgenommen Assistenztiere.
Kleidung
Hut, Sonnencreme und Wasser – DLNR beschreibt das Gelände als heiß und trocken.
Schuhe
DLNR empfiehlt gute Laufschuhe: Der Weg wird nach dem betonierten Anfang uneben und steil.

Tipps, die man vor Ort braucht

  • Möglichst früh innerhalb der 30-Tage-Frist buchen, wenn es ein Morgenfenster sein soll; die Parkverwaltung verweist selbst auf die weniger gefragten Nachmittagsfenster.
  • Ohne Mietwagen «Entry only» wählen: günstiger, kein Zeitdruck beim Verlassen, und die knappen Parkplätze entfallen als Problem.
  • Mit Auto: Das Parkfenster endet hart nach zwei Stunden. Wer oben trödeln will, bucht zwei Fenster hintereinander.
  • In den ersten 30 Minuten des Fensters am Eingang sein – danach darf das Personal abweisen, Geld gibt es nicht zurück.
  • Reist man mit einheimischen Freunden: Sie kommen mit Hawaii-Ausweis gratis hinein, man selbst braucht trotzdem ein gebuchtes Ticket.
  • Pläne ändern sich? Bis drei Tage vorher gibt es Geld zurück (abzüglich 5 USD und Servicegebühr), bis zum Vortag kann man umbuchen.
  • QR-Code offline speichern und eine Kreditkarte mitnehmen – Bargeld wird nicht angenommen.
  • Mindestens einen Liter Wasser pro Person und einen Hut; auf dem Weg gibt es keinen Schatten.

Kurze Geschichte

  • Der Krater entstand in einer einzigen, kurzen explosiven Eruption: Asche und feine Partikel verbackten zu Tuff und bildeten den flachen, schüsselförmigen Ring. DLNR datiert das auf rund 300.000 Jahre, die USGS auf 400.000–500.000 Jahre.
  • Diamond Head gehört mit Punchbowl, Koko Head, Koko Crater und Hanauma Bay zur Honolulu-Vulkanserie, einer späten Nachphase des Koʻolau-Vulkans.
  • Der hawaiische Name lautet Lēʻahi. Die meisten heutigen Pflanzen und Vögel im Krater wurden erst im späten 19. und frühen 20. Jahrhundert eingeführt.
  • 1908 baute die US-Armee den Gipfelweg als Teil der Küstenverteidigung von Oʻahu; 1911 wurde die Feuerleitstelle am Gipfel fertig, die das Artilleriefeuer der Batterien in Waikīkī und Fort Ruger lenkte.
  • 1917 entstand der Leuchtturm an der Küste unterhalb des Kraters, den man vom Gipfel sieht.
  • 2000 eröffnete die Parkverwaltung den Informationskiosk im Krater, 2014 wurde er mit Pacific Historic Parks erneuert.
  • 2020 stiegen die Gebühren von 1 USD für Fußgänger und 5 USD pro Auto auf 5 USD pro Person und 10 USD fürs Parken.
  • Am 12. Mai 2022 wurde Diamond Head nach Hāʻena (Kauaʻi) und Waiʻānapanapa (Maui) der dritte State Park Hawaiis mit Reservierungspflicht für auswärtige Besucher.

Ehrlich gesagtIst Diamond Head ein Vulkan?

Ja – aber einer, der fertig ist. Der Krater entstand in einer einzigen, kurzen Explosion, als Asche und feine Partikel zu Tuff verbackten.

Wie lange das her ist, beantworten die Quellen unterschiedlich: Die Parkverwaltung nennt rund 300.000 Jahre, die US-Geologiebehörde USGS 400.000 bis 500.000 Jahre. Wir geben deshalb die Spanne an: 300.000 bis 500.000 Jahre.

Diamond Head gehört mit Punchbowl, Koko Head, Koko Crater und Hanauma Bay zur Honolulu-Vulkanserie, einer späten Nachphase des längst erloschenen Koʻolau-Vulkans. Die USGS führt für Oʻahu keine Warnstufe. Neue Ausbrüche dieser Serie schließt sie nicht grundsätzlich aus, hält sie zu Lebzeiten heutiger und vieler künftiger Generationen aber für sehr unwahrscheinlich.

Wer Lava oder Glut sehen will, ist hier falsch – dafür gibt es auf Big Island den Kīlauea.

Veraltet im NetzWas anderswo falsch steht

„Der Eintritt kostet 1 USD, Parken 5 USD – einfach früh hinfahren.“
So war es bis 2020. Seitdem gelten 5 USD pro Person und 10 USD pro Auto, und seit dem 12. Mai 2022 kommt ohne Online-Reservierung niemand von außerhalb Hawaiis mehr hinein.
„Reservieren kann man höchstens 14 Tage im Voraus.“
Die 14 Tage galten nur beim Start des Systems Ende April 2022. Das offizielle Portal nennt 30 Tage. Eine Uhrzeit der Freischaltung – manche Guides schreiben Mitternacht Hawaii-Zeit – nennt es nicht.
„Tickets gibt es notfalls am Eingang.“
Nein. Wer ohne Reservierung kommt, wird abgewiesen; Eintritt und Parken werden ausschließlich online verkauft.
„Letzter Einlass 16:30 Uhr – also reicht ein Ticket für 16:30.“
Das letzte buchbare Fenster beginnt um 16:00 Uhr. 16:30 Uhr ist nur der späteste Zeitpunkt, zu dem man mit diesem Ticket noch eingelassen wird.
„Mit Reservierung kann man bleiben, solange man will.“
Das gilt nur für Fußgänger. Wer im Krater parkt, muss zum Ende seines Zwei-Stunden-Fensters wieder draußen sein.

Kurz gefragtVor dem Aufstieg

Kann man am Diamond Head den Sonnenaufgang sehen?

Das früheste Zeitfenster beginnt um 6 Uhr, vorher ist das Tor zu. Dieses Fenster ist wegen des Lichts und der Kühle am begehrtesten und zuerst ausgebucht – also möglichst früh innerhalb der 30-Tage-Frist buchen.

Wie viele Parkplätze gibt es am Diamond Head?

Eine Zahl nennt die Parkverwaltung nicht, sie spricht von sehr wenigen Stellplätzen. Ein Teil ist für Einheimische reserviert. Parken kostet 10 USD pro Fahrzeug und geht nur mit gebuchtem Zwei-Stunden-Fenster.

Kann ich Diamond-Head-Tickets vor Ort kaufen?

Nein. Es gibt keine Kasse, Bargeld wird nicht angenommen. Eintritt und Parken werden nur über gostateparks.hawaii.gov/diamondhead verkauft, kontrolliert wird per QR-Code.

Wie alt ist der Diamond Head?

Je nach Quelle 300.000 bis 500.000 Jahre: Die Parkverwaltung nennt rund 300.000 Jahre, die USGS 400.000 bis 500.000 Jahre. Entstanden ist der Krater in einer einzigen explosiven Eruption.

Sieht man am Diamond Head Lava oder Rauch?

Nein. Der Tuffkegel ist seit seiner Entstehung ruhig, es gibt weder Glut noch Dampf noch eine Warnstufe. Aktiven Vulkanismus gibt es in Hawaii auf Big Island.

Brauche ich für Diamond Head eine Reservierung?

Ja, wenn man nicht in Hawaii wohnt. Seit dem 12. Mai 2022 müssen Eintritt und gegebenenfalls Parkplatz vorab online für ein festes Zeitfenster gebucht werden. Ohne Buchung wird man am Eingang abgewiesen. Einwohner Hawaiis kommen mit staatlichem Ausweis ohne Reservierung hinein.

Was kostet Diamond Head?

5 USD (rund 4,30 €) Eintritt pro Person und 10 USD (rund 8,60 €) pro Auto fürs Parken im Krater. Kinder bis drei Jahre sind frei. Bezahlt wird online mit Karte, Bargeld wird nicht angenommen.

Wo buche ich Diamond-Head-Tickets?

Nur auf dem offiziellen Portal gostateparks.hawaii.gov/diamondhead. Dort wählt man «Parking and entry» oder «Entry only», die Personenzahl und das Zeitfenster. Den QR-Code zeigt man am Eingang vor.

Wie lange im Voraus kann man Diamond Head buchen?

Bis zu 30 Tage im Voraus. Laut Parkverwaltung ist der Morgen am stärksten gefragt, der Nachmittag weniger. Stornieren mit Erstattung geht bis drei Tage vorher, umbuchen bis zum Vortag.

Wie lange dauert die Wanderung auf den Diamond Head?

Der Weg ist 1,3 km pro Richtung lang und überwindet 171 Höhenmeter. Das Reservierungsportal rechnet mit 60 bis 90 Minuten, die Parkverwaltung empfiehlt 1,5 bis 2 Stunden einzuplanen. Wer parkt, hat ein Zwei-Stunden-Fenster.

Ist die Diamond-Head-Wanderung schwer?

Sie gilt als mittelschwer: kurz, aber steil, mit Serpentinen, einem 69 Meter langen Tunnel und vielen Stufen am Schluss. Schatten gibt es kaum. Mit festen Schuhen, Wasser und Pausen schaffen sie auch Ungeübte.

Kann man Diamond Head mit Kindern oder Kinderwagen machen?

Mit Kindern ja, mit Kinderwagen nicht – der Weg hat Treppen und unebenen Tuff und ist laut Parkverwaltung nicht barrierefrei. Kinder bis drei Jahre zahlen keinen Eintritt. Die Anlagen auf dem Kraterboden sind barrierefrei.

Wie komme ich von Waikiki zum Diamond Head?

Zu Fuß, mit dem Stadtbus (laut Reiseportalen Linien 2 und 23 ab Kūhiō Avenue), per Taxi oder mit dem Mietwagen. Für Auto-Anreisende ist eine Parkreservierung Pflicht, alle anderen buchen «Entry only». Vom Eingang an der Diamond Head Road geht es durch einen Tunnel in den Krater.

Wann hat Diamond Head geöffnet?

Täglich von 6 bis 18 Uhr, geschlossen nur am 25. Dezember und 1. Januar. Das letzte Zeitfenster beginnt um 16 Uhr, spätestens um 16:30 Uhr muss man drin sein. Um 18 Uhr werden die Tore verschlossen.

Was passiert, wenn ich zu spät komme?

Man muss innerhalb der ersten 30 Minuten des gebuchten Fensters erscheinen. Danach kann das Personal Einlass und Parkplatz verweigern, eine Erstattung gibt es nicht. Wer es absehbar nicht schafft, sollte bis zum Vortag umbuchen.

Ist Diamond Head ein aktiver Vulkan?

Nein. Der Krater entstand vor mehreren hunderttausend Jahren in einer einzigen explosiven Eruption und ist seitdem ruhig. Die USGS führt für Oʻahu keine Warnstufe und hält neue Ausbrüche in der Region für sehr unwahrscheinlich.

Sind Hunde am Diamond Head erlaubt?

Nein, im gesamten State Monument sind Haustiere verboten. Ausgenommen sind nur Assistenztiere.

Ist Diamond Head nach dem Hurrikan wieder offen?

Das Monument war wegen Hurrikan Lala ab Mitte August 2026 geschlossen; Reiseportale melden die Wiedereröffnung zum 9. September 2026. Tickets für Schließtage erstattet die Parkverwaltung automatisch. Aktuelle Hinweise stehen oben auf der DLNR-Seite des Parks.

Quellen · abgerufen am 21.09.2026