Kraterrand, Abstieg, Rundweg
Beitrag der Comunidad Quilotoa an der Schranke am Dorfeingang, nur bar. Darin enthalten: Parkplatz, Toiletten, Info-Punkt, Zugang zu Aussichtspunkten, Abstiegsweg und Rundweg.
Ein Dorf am Rand eines Lochs, drei Kilometer weit. Unten Wasser, das die Farbe wechselt.
Der Weg hinunter ist Vulkansand, 30 Minuten, jeder Schritt sinkt ein.
Am Ufer ist es still. 250 Meter Wasser unter dir, 400 Meter Wand über dir – und der Rückweg wartet.
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hinunter zum See
Kraterrand, Abstieg zum See, Kajak und Rundweg sind offen. Die Comunidad Quilotoa verlangt am Dorfeingang 2 US-$ pro Person – das ist kein Nationalpark-Eintritt, sondern der Beitrag für Parkplatz, Toiletten und Wege. Ein Führer ist nirgends Pflicht. Der Felssturz vom 12. März 2026 hatte laut IG-EPN keine vulkanische Ursache.
Beitrag der Comunidad Quilotoa an der Schranke am Dorfeingang, nur bar. Darin enthalten: Parkplatz, Toiletten, Info-Punkt, Zugang zu Aussichtspunkten, Abstiegsweg und Rundweg.
Kajaks am Anleger, pro Person. Nach dem Felssturz vom 12.03.2026 war der Bootsbetrieb vorübergehend eingestellt; im August 2026 zählte die Comunidad wieder Kajakpersonal zu den Beschäftigten. Bei Wind und Wellengang ruht der Betrieb.
Rund 20.000 m³ Fels rutschten am 12.03.2026 von der Südostwand in den See und lösten Wellen bis 0,5 m am Anleger aus. Ursache: Starkregen. Keine Deformation, keine thermischen Anomalien, der CO₂-Fluss sogar der niedrigste seit Messbeginn.

Foto: Ymblanter · CC BY-SA 4.0
Der Quilotoa ist kein Berg, den man besteigt. Man steht am Rand und geht hinunter: 400 Höhenmeter auf sandigem Zickzackweg zum Ufer auf rund 3.500 m. Der Abstieg ist leicht. Der Wiederaufstieg auf fast 3.900 m ist der Teil, den alle unterschätzen.
Oben im Dorf ist es meist windig und kalt, 11 bis 14 Grad tagsüber. Nach den ersten Kehren wird es ruhiger, und der See kommt näher: türkis bei Sonne, smaragdgrün bei Wolken, mit gelblichen Flecken dort, wo Gas aus dem Grund aufsteigt. Nach 30 bis 45 Minuten stehst du am Anleger. Baden ist keine Option – das Wasser ist stark mineralisiert und gast CO₂ und Schwefelwasserstoff aus.
Für 3 US-$ gibt es ein Kajak. Vom Wasser aus sieht man erst, wie steil die Kraterwände wirklich sind – 400 Meter, teils senkrecht. Nach dem Felssturz vom März 2026 ist klar, warum man bei Starkregen Abstand vom Ufer hält.
Der Rückweg: eine bis anderthalb Stunden bergauf in dünner Luft, oder 10 US-$ für ein Maultier. Wer noch Kraft hat, nimmt den Rundweg um den Kraterrand: 10 Kilometer, 4 bis 5 Stunden, drei Lavadome bis 3.915 m, stellenweise ausgesetzt, kein Wasser unterwegs. Morgens starten – nachmittags kommen Nebel und Regen fast jeden Tag.

Foto: DIOHER_PAVAL · CC BY 3.0
Werbelinks zu GetYourGuide: Bei einer Buchung erhalten wir eine Provision, der Preis bleibt gleich. Preise und Bewertungen vom 22.09.2026. Ob Kajak und Maultier drin sind, steht im Angebotstext – meist zahlt man beides vor Ort bar.

Foto: TupakAmaruIshkay · CC BY-SA 4.0
Der Quilotoa liegt in keinem Nationalpark. Die Lagune und der Kraterrand werden von der indigenen Comunidad Quilotoa betrieben; rund 500 Menschen leben davon. Die Tarife setzt die Gemeinde, Stand August 2026.
Pro Person, bar, am Dorfeingang. Deckt Parkplatz, Toiletten, Info-Punkt und die Kunsthandwerksgalerie. Keine Zeitfenster, keine Online-Buchung, kein Kontingent. Im Dorf gibt es keinen Geldautomaten.
Beides ist im Beitrag enthalten und ohne Führer erlaubt. Comunidad-Führer kann man für Höhlen, Cañón oder den Loop dazubuchen – das ist ein Angebot, keine Pflicht.
Kajak pro Person laut Comunidad (Portale nennen 3 US-$ je 30 Minuten). Maultier oder Pferd für den Weg vom See zurück zum Kraterrand 10 US-$. Beides nur tagsüber.
Übernachtung in der Comunidad mit Frühstück und Abendessen rund 25 US-$ pro Person, Mahlzeiten 5 bis 18 US-$. Zelten am Kraterrand nach Absprache. Der Mirador Shalalá der Nachbargemeinde kostet 1 US-$ Zufahrt.
| Eintritt Comunidad Quilotoa pro Person (Parkplatz, Toiletten, Info, Kunsthandwerk) | 2 US-$ |
| Kajak pro Person | 3 US-$ |
| Maultier oder Pferd vom See hinauf zum Kraterrand | 10 US-$ |
| Übernachtung in der Comunidad mit Frühstück und Abendessen (Angabe Administrator) | 25 US-$ pro Person |
| Mahlzeiten in den Comunidad-Restaurants | 5–18 US-$ |
| Zufahrt Mirador Shalalá (Comuna Shalalá) · Stand 2025 | 1 US-$ |

Foto: TupakAmaruIshkay · CC BY-SA 4.0
| Abstieg vom Mirador (ca. 3.900 m) zum Seeufer (ca. 3.500 m) | 30–45 Minuten hinunter auf sandigem Zickzackweg (1,7–2 km), 1–1,5 Stunden hinauf. Im Eintritt enthalten; Maultier für den Aufstieg 10 US-$. Bei Regen rutschig. |
| Kajak auf der Lagune | 30–60 Minuten, 3 US-$ pro Person. Wasser nicht trinkbar, nicht zum Baden. Bei Wind, Wellengang oder nach Hangrutsch wird der Betrieb eingestellt. |
| Rundweg um den Kraterrand | Ca. 10 km, 4–5 Stunden, mehrere Auf- und Abstiege über drei Lavadome (3.810, 3.894, 3.915 m); Abzweig nach Shalalá und Chugchilán. Kein Wasser unterwegs, Grat stellenweise ausgesetzt, bei Nebel schwierig. Im Eintritt enthalten. |
| Quilotoa Loop (Dorf-zu-Dorf-Wanderung) | 2–4 Tage: meist Sigchos – Isinliví (4–5 h) – Chugchilán (5–6 h) – Quilotoa (5–6 h). Busse ab Latacunga 1,50–3 US-$ je Etappe, Hostels mit Halbpension ab ca. 15–25 US-$. Regenzeit Februar–Mai schlammig. |
Im März 2026 gingen Videos von Wellen auf der Lagune viral, und die Frage kam sofort: Wacht der Vulkan auf? Das IG-EPN hat gemessen. Die Antwort ist eindeutig – und sie erklärt, wie der Quilotoa überwacht wird.
Rund 20.000 m³ Fels und Erde (150 × 50 m) rutschen in den See. Die Welle (Seiche) erreicht den Anleger mit bis zu 0,5 m Höhe; Boote und Kanus werden vorübergehend eingestellt.
Der CO₂-Fluss liegt bei 248 Tonnen pro Tag – der niedrigste Wert seit Messbeginn 2024. Keine Deformation, keine thermischen Anomalien.
Ursache: Starkregen und Wassersättigung der steilen Kraterwand. Keine Verbindung zur Vulkanaktivität. Zwei zusätzliche Seismometer in Guayama und Shalalá.
Rund 5.000 Besucher an drei Tagen, 50 Prozent mehr als im Vorjahr. Die 2 US-$ pro Kopf finanzieren 40 Beschäftigte der Comunidad.

Foto: Ymblanter · CC BY-SA 4.0
Ohne Auto: Ab Quito (Terminal Quitumbe) Bus nach Latacunga (ca. 2 Stunden, ca. 2 US-$, alle 30 Minuten). Ab Terminal Latacunga direkte Busse der Cooperativas Vivero und Iliniza über Tigua und Zumbahua nach Quilotoa: werktags ab 06:00, 07:30, 08:00, 10:00, 11:00, 12:00, 13:30, 14:30, 15:00/15:15, 15:30, 18:30, 19:30 Uhr (Fahrplan quilotoaloop.com, Stand 2019 – vor Ort prüfen), Fahrzeit ca. 2 Stunden, ca. 2–2,50 US-$. Rückfahrt etwa stündlich bis ca. 17 Uhr. Alternativ Bus bis Zumbahua (63 km, ca. 1 Stunde, ca. 1,50 US-$) und Camioneta/Pick-up nach Quilotoa (14 km, 2–3 US-$ p. P.). Tagestouren ab Quito werden vielfach angeboten.
Mit dem Auto: Ab Latacunga auf der E30 Richtung La Maná über Pujilí und Tigua nach Zumbahua (63 km), dort rechts ab nach Norden 14 km nach Quilotoa; asphaltiert, viele Kurven, Nebel möglich. Parkplatz am Dorfeingang, im Eintritt von 2 US-$ enthalten. Ab Quito ca. 3 Stunden.
Trockenere Monate Juni bis September und Dezember/Januar; Vormittag zwischen 9 und 12 Uhr für klare Sicht auf den See, nachmittags ziehen Nebel und Regen auf. Die Farbe des Sees wechselt mit Licht und Jahreszeit von Smaragdgrün zu Türkis; gelbliche Flecken stammen von Gasaustritten. Feiertage (10. August, Karneval, Karwoche, Allerheiligen) sind mit bis zu 5.000 Besuchern an drei Tagen sehr voll.

Foto: Jen · CC BY-SA 3.0
Die meistgebuchten Touren ab Quito verbinden den Kratersee mit dem Cotopaxi: morgens Nationalpark und Limpiopungo, nachmittags der Blick in die Lagune. Zehn bis elf Stunden – und am Quilotoa bleibt meist Zeit für den Abstieg, aber nicht für den Rundweg.
Werbelinks zu GetYourGuide: Bei einer Buchung erhalten wir eine Provision, der Preis bleibt gleich. Preise und Bewertungen vom 22.09.2026. Wer den Rundweg oder den Loop will, braucht eine Nacht im Dorf – keine Tagestour.

Foto: Ymblanter · CC BY-SA 4.0
Ja, und es ist einfach: Bus ab Latacunga (ca. 2 Stunden, 2–2,50 US-$), 2 US-$ an der Schranke, dann Abstieg, Kajak oder Rundweg ohne Führer. Wer ab Quito kommt, steigt in Latacunga um oder nimmt eine Tagestour.
Rund 250 m tief, etwa 3 km breit. Die Farbe kommt von gelösten Mineralien und wechselt mit dem Licht von Türkis zu Smaragdgrün; gelbliche Flecken sind Gasaustritte am Seegrund. Deshalb: nicht trinken, nicht baden.
Der Felssturz vom 12.03.2026 hatte laut IG-EPN keine vulkanische Ursache, sondern Starkregen. Abstieg und Wege sind offen; nach Starkregen Abstand zu den steilen Wänden und zum Ufer halten, weil Wellen entstehen können.
Nur mit frühem Start und guter Kondition: Abstieg und Aufstieg zusammen 2 bis 2,5 Stunden, der Rundweg 4 bis 5 Stunden. Auf 3.900 m ist das viel. Besser: eine Nacht im Dorf, Rundweg am Morgen, Abstieg am Nachmittag oder umgekehrt.
Mit dem Auto etwa 3 bis 3,5 Stunden über die Panamericana und die E30, mit Bus und Umsteigen in Latacunga rund 4 Stunden. Tagestouren ab Quito dauern 10 bis 14 Stunden.
Ja. Stand 22.09.2026 gibt es keine Sperrung; nach dem Felssturz vom 12.03.2026 stellte das IG-EPN keine vulkanische Ursache fest, und die Comunidad meldete für den Augustfeiertag 2026 Rekordbesuch. Bei Starkregen kann der Bootsbetrieb kurzfristig ruhen.
2 US-$ pro Person an der Schranke der Comunidad Quilotoa, darin sind Parkplatz, Toiletten und Info-Punkt enthalten. Der Mirador Shalalá auf der anderen Kraterseite kostet 1 US-$. Kajak 3 US-$, Maultier zurück nach oben 10 US-$ – alles bar.
Nein. Abstieg zum See, Kajak und Rundweg um den Krater sind ohne Führer erlaubt. Comunidad-Führer kann man für Höhlen, Cañón oder den Loop dazubuchen.
30 bis 45 Minuten hinunter auf sandigem Zickzackweg, 1 bis 1,5 Stunden wieder hinauf – auf fast 3.900 m ist der Rückweg das Anstrengende. Wer nicht mehr mag, reitet für 10 US-$ auf dem Maultier hoch.
Rund 10 km mit mehreren Gegenanstiegen bis 3.915 m, 4 bis 5 Stunden. Morgens starten, Wasser und Windjacke mitnehmen, bei Nebel lieber verzichten.
Ja, Aussichtspunkt, Abstieg und Kajak sind familientauglich, Maultiere helfen beim Aufstieg. Die Höhe von 3.900 m kann Kindern Kopfweh bereiten – langsam machen und viel trinken. Der Rundweg ist für kleine Kinder zu lang und stellenweise ausgesetzt.
Warm und winddicht: Am Kraterrand sind 11–14 °C tagsüber und Frost nachts normal, der Wind ist stark. Mütze, Handschuhe, Regenjacke, Sonnenschutz und feste Schuhe mit Profil für den Sandweg.
Ab Terminal Latacunga fahren die Busse Vivero und Iliniza direkt über Zumbahua nach Quilotoa, ca. 2 Stunden für 2–2,50 US-$, mehrmals täglich ab 6 Uhr. Ab Quito erst Bus nach Latacunga (2 Stunden) und umsteigen, oder Tagestour bzw. Mietwagen (ca. 3 Stunden über die E30).
Vulkanisch derzeit nicht – der letzte Ausbruch war um 1280, das IG-EPN misst keine Unruhe. Reale Risiken sind Höhe, Wetterumschwünge, rutschige Wege und die steilen Kraterwände: Im März 2026 löste ein Felssturz Wellen im See aus. Nicht im See baden, das Wasser enthält Gase.
Eine 2- bis 4-tägige Dorf-zu-Dorf-Wanderung durch das Hochland westlich von Latacunga, meist Sigchos – Isinliví – Chugchilán – Quilotoa mit Tagesetappen von 4 bis 6 Stunden und Übernachtung in Gemeinde-Hostels. Busse verbinden alle Dörfer mit Latacunga.
Der Kraterrand mit dem Dorf liegt auf rund 3.900 m (höchster Punkt 3.914 m), der Seespiegel etwa 400 m tiefer bei rund 3.500 m. Der See ist 250 m tief und rund 3 km breit.
Ja, die Comunidad und Nachbargemeinden betreiben Hostels und Cabañas; Übernachtung mit Frühstück und Abendessen kostet laut Comunidad rund 25 US-$ pro Person. Zelten am Kraterrand ist nach Absprache möglich.
Quellen · abgerufen am 22.09.2026