Mit Quelle und Datum
Verordnungen, Parkverwaltungen, Zivilschutz. Was sich nicht belegen lässt, steht nicht da – oder ist als unsicher gekennzeichnet.
Hinauf auf den Berg – und zu allem, was in seinem Schatten liegt. Mit den Regeln, die heute gelten.
Foto: Photo2023 · CC BY 4.0
Der Vesuv und die beiden Städte, die er im Jahr 79 begraben hat. Alle drei liegen an einer Bahnlinie ab Neapel – und alle drei haben seit 2024 neue Regeln.
Der Ätna bricht seit Juni 2026 aus, der Stromboli alle paar Minuten – und wie nah man herankommt, entscheidet die Warnstufe von heute.
Der höchste Berg Spaniens, die Feuerberge von Lanzarote und der jüngste Vulkan Europas – überall wurde der Zugang 2025/2026 neu geregelt.
Der Kīlauea bricht seit Dezember 2024 in Episoden aus, der Sonnenaufgang am Haleakalā ist kontingentiert, und auf den Mauna Kea darf nur, wer Allrad fährt.
Die Klettersaison am Fuji ist kurz und seit 2024 streng geregelt. Sehen kann man ihn das ganze Jahr – am besten im Winter.
Am Acatenango zeltet man gegenüber einem Vulkan, der alle paar Minuten ausbricht. In Costa Rica gibt es die Tickets fast überall nur noch online.
Java, Bali und Lombok haben die meistbesuchten Vulkane Asiens – und seit 2024 neue Preise, Atteste und Quoten. Im September 2026 sind zwei davon nur eingeschränkt offen.
Das Tongariro Crossing ist ohne Shuttle kaum zu machen, in Rotorua kostet längst nicht alles Eintritt – und auf Whakaari landet seit 2019 niemand mehr.
Seit dem 1. Januar 2026 zahlen Gäste ohne US-Wohnsitz im Yellowstone 100 USD zusätzlich zum Eintritt – pro Person. Weiter westlich in den Kaskaden stehen der Berg, der 1980 seine halbe Flanke verlor, der eisreichste Gipfel der zusammenhängenden USA und Oregons Hausberg, der gar keinen Eintritt kennt.
Am Vesuv wurden die Zugangsregeln 2026 zweimal geändert, am Teide läuft die Gipfel-Reservierung über ein neues Portal, am Ätna entscheidet die Alarmphase von heute, wie weit man kommt. Wir belegen jede Regel mit der Quelle der Behörde und dem Datum – und schreiben dazu, was anderswo falsch steht.
Verordnungen, Parkverwaltungen, Zivilschutz. Was sich nicht belegen lässt, steht nicht da – oder ist als unsicher gekennzeichnet.
Touren und Tickets verlinken wir zu GetYourGuide oder Tiqets und bekommen dafür eine Provision. Wo das offizielle Ticket günstiger ist, sagen wir das.
Am Stromboli wartet man im Dunkeln, am Vesuv beugt man sich über den Rand, am Teide fährt man durch die Wolken. So beginnen auch die Seiten.