Ab Llano del Jable zum Kegel
Gut zwei Stunden Gehzeit über schwarze Asche, mit Einweisung und Transfer etwa drei. Der Weg endet in Sicherheitsabstand – in den Krater führt er nicht.
19. September 2021: Auf der Cumbre Vieja reißt die Erde auf.
85 Tage später ist ein neuer Berg da – und ein Tal unter Lava.
Heute dampft er noch. Und heißt Tajogaite.
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85 Tage, fünf Jahre
Kegel, Krater und Lavaströme liegen in einer Sperrzone der Inselverwaltung: In Lavaröhren wurden noch über 300 Grad gemessen, der Untergrund ist instabil. Legal ist ein einziger Weg – und der nur in Kleingruppen mit zugelassenen Guides.
Gut zwei Stunden Gehzeit über schwarze Asche, mit Einweisung und Transfer etwa drei. Der Weg endet in Sicherheitsabstand – in den Krater führt er nicht.
Kirche von Tajuya, Monument Virgen de Fátima, Hafen von Tazacorte, Mirador del Castillo de la Virgen – und die neuen Straßen, die quer über die Lava gebaut wurden.
Auf eigene Faust tabu. Bei Sturmwarnung sperrt die Insel auch den geführten Weg – zuletzt am 27. Februar 2026. Wer nur kurz bleibt, legt die Tour an den Anfang des Urlaubs.
La Palma ist die einzige Kanareninsel, deren Vulkan-Ampel nicht auf Grün steht. Das bedeutet keinen drohenden Ausbruch: Gasaustritt, Bodentemperaturen und Geländestabilität sind noch nicht wieder auf dem Stand von vor 2021. In Puerto Naos und La Bombilla wird weiter Kohlendioxid gemessen; Gebäude werden einzeln freigegeben.
Stand Mitte September 2026, dazu 65 in La Bombilla. Hotel und rund 20 Betriebe sind geöffnet, gesperrt ist nur noch ein Teil der Playa Chica. Die Zahlen stammen aus Presseberichten.
Aktueller Stand der Ampel: Kanarische Regierung. Wer gesperrte Gebäude und Keller nicht betritt, hat als Urlauber kein besonderes Risiko.
Die Touren unterscheiden sich kaum im Weg – es gibt nur den einen –, aber in Gruppengröße und Erklärung.
Werbelinks zu GetYourGuide: Bei einer Buchung erhalten wir eine Provision, der Preis bleibt gleich. Preise und Bewertungen vom 21.09.2026.
Mit dem Auto: Ausgangspunkt der Touren ist El Paso; die Anbieter nennen bei der Buchung Treffpunkt und Transfer zum Llano del Jable.
Ganzjährig möglich. Kritisch ist weniger die Jahreszeit als der Wind: Bei Sturmwarnungen sperrt die Insel den Zugang komplett. Wer nur wenige Tage bleibt, legt die Tour an den Anfang des Urlaubs, um bei einer Absage ausweichen zu können.
Bis zum Kegel nicht. Ohne Führung bleiben die kostenlosen Aussichtspunkte rund um das Lavafeld.
Der Ausbruch ist seit dem 13. Dezember 2021 beendet. Die Ampel steht weiter auf Gelb, weil Gasaustritt, Bodentemperaturen und Geländestabilität noch nicht normalisiert sind.
Der Weg ist rund sechs Kilometer lang, die Inseltouristik rechnet mit gut zwei Stunden Gehzeit; mit Einweisung und Transfer drei Stunden einplanen.
Eine amtliche Gebühr gibt es nicht, man zahlt den Preis des Anbieters. Lokale Portale nennen für 2026 etwa 35 € pro Person. Die Aussichtspunkte kosten nichts.
Weitgehend ja. Das Cabildo gibt Gebäude einzeln nach CO2-Messungen frei; Mitte September 2026 waren es 1.182 Wohnungen in Puerto Naos und 65 in La Bombilla. Strand und Hotel sind in Betrieb, gesperrt ist noch ein Teil der Playa Chica.
Die CO2-Problematik betrifft eng begrenzte Bereiche in Puerto Naos und La Bombilla, die mit über 1.500 Sensoren überwacht werden. Wer Absperrungen respektiert und gesperrte Gebäude oder Keller nicht betritt, hat als Besucher kein besonderes Risiko. Der Rest der Insel ist nicht betroffen.
Nein. Der erlaubte Weg führt nahe an den Kegel heran und endet in sicherem Abstand. Krater und Kraterrand sind tabu.
Das Cabildo hat mehrere Aussichtspunkte mit Parkplätzen benannt, darunter die Kirche von Tajuya, das Monument Virgen de Fátima, das Museo Benahoarita, den Hafen von Tazacorte und den Mirador del Castillo de la Virgen. Vom Meer aus zeigen Bootstouren ab Tazacorte die neuen Lavadeltas.
Bei Unwetterwarnungen aktiviert das Cabildo den Inselnotfallplan und schließt exponierte Wege – zuletzt belegt am 27. Februar 2026 wegen Sturm, zusammen mit dem GR-131. Den aktuellen Stand zeigt das Wanderwegeportal der Insel.
Empfohlen werden feste Bergschuhe, dem Wetter angepasste Kleidung, Sonnenschutz und Wasser. Der Untergrund besteht aus loser Vulkanasche.
Quellen · abgerufen am 21.09.2026