Wolke ist nicht Asche
Der Ätna liegt oft in normaler Bewölkung. Eine Aschefahne ist grau bis braun, hat eine scharfe Kante am Krater und zieht mit dem Wind in eine Richtung. Eine Wolke hat keine Quelle im Bild.
Sieben Kameras schauen rund um die Uhr auf den Berg. Drei davon sehen auch nachts etwas.
Foto: The Cosmonaut · CC BY-SA 2.5 ca
Bevor du die Bilder liest: Das ist die amtliche Einstufung des italienischen Zivilschutzes, die wir jeden Morgen automatisch abrufen. Sie sagt dir, wie die Bilder einzuordnen sind.
Alle Kameras gehören dem Istituto Nazionale di Geofisica e Vulcanologia, Sektion Catania. Sie stehen nicht für die Aussicht, sondern für die Überwachung – deshalb zeigen sie den Berg aus Richtungen, die kein Reiseprospekt hat. Ein Kürzel auf V steht für eine Kamera im sichtbaren Licht, eines auf T für eine Wärmebildkamera; das lässt sich an den Bildern ablesen, denn die Wärmebilder tragen eine Temperaturskala.






Standbilder, keine Livestreams: Wir holen sie alle 30 Minuten selbst und speichern sie hier – so verlässt keine Anfrage deines Browsers diese Seite. Uhrzeiten in UTC, im Sommer zwei Stunden hinter der Zeit vor Ort.
Der Ätna liegt oft in normaler Bewölkung. Eine Aschefahne ist grau bis braun, hat eine scharfe Kante am Krater und zieht mit dem Wind in eine Richtung. Eine Wolke hat keine Quelle im Bild.
Zwischen Sonnenuntergang und Sonnenaufgang sind die normalen Kameras schwarz. Die Wärmebilder laufen weiter: Was heiß ist, leuchtet, egal ob es hell ist.
Auf den Bildern steht die koordinierte Weltzeit. In Italien ist es im Sommer zwei Stunden später, im Winter eine.
Quellen · abgerufen am 23.09.2026